Millioneninvestition in Osterode

© Meyerbau GmbH, Hermann-Josef Hupe
Text von: redaktion

Am 27. Juli 2010 haben Bürgermeister Klaus Becker und Investorin Ines Rinsche im Osteroder Rathaus das Neubauprojekt eines “INJOY-Wellness- und Physiotherapiezentrums“ der Presse vorgestellt, das in der Scheerenberger Straße in Höhe der Tennisanlage realisiert wird.

Becker begrüßte den Neubau, weil er zeige, dass sich in Osterode etwas Positives bewege und moderne, zukunftssichere Arbeitsplätze entstehen und neu geschaffen werden.

Er wies in diesem Zusammenhang auch auf andere Osteroder Unternehmen, so z. B. den Medizingerätehersteller Christ und den Logistikspezialisten Obermann hin, die derzeit erhebliche Summen investierten.

Auf die im Vorfeld öffentlich geäußerte Kritik am Standort eingehend wies der Bürgermeister darauf hin, dass mehrere Alternativen in der Stadt untersucht wurden. Sie seien aber verworfen worden, da sie die geforderten Standortkriterien nicht erfüllten.

Zum Verlust von Baumbestand erklärte er, dass etwa das Doppelte der verkauften Grundstücksfläche, die im übrigen nicht vollständig „abgeholzt“ werde, an anderer Stelle durch Umwandlung einer Fichtenmonokultur in ökologischen wertvollere Mischkultur ökologisch aufgewertet werde.

Ines Rinsche erläuterte, dass die derzeitigen Räumlichkeiten im Apenkezentrum zu klein geworden seien und sowohl ihre eigenen als auch die Qualitätsansprüche des Franchisegebers „Injoy“ nicht mehr genügen würden. Die neue Fläche betrage etwa das Doppelte dessen, was derzeit in der Alten Northeimer Straße zur Verfügung stehe.

Sie und der Planer und Bauunternehmer Hermann-Josef Hupe (Firma Meyerbau, Lindau) erläuterten die Planungen des Millionenprojektes. Entstehen soll ein optisch ansprechendes, lichtdurchflutetes Gebäude auf einem begrünten Grundstück.

Hupe betonte den ökologischen Anspruch des Vorhabens: Nicht nur Bäume sollten, soweit irgend möglich erhalten bleiben. Das Oberflächenwasser verbleibe vollständig auf dem Grundstück, ein modernes Blockheizkraftwerk diene der Energieerzeugung. Die Normwerte nach der Energieeinsparverordnung würden um 7 Prozent unterschritten.

Sehr ehrgeizig ist auch der Terminplan: Schon Anfang 2011 soll das Wellness- und Physiotherapiezentrum bezugsfertig sein.