Metropolregion organisiert sich neu

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Text von: redaktion

Vizepräsident der Uni Göttingen Markus Hoppe (Foto) wurde zum Vorsitzenden der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg gewählt.

Mit der Gründungsversammlung des Vereins „Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“ am 23. Juli 2008 fand in der Aula der Georg-August-Universität Göttingen die Neuorganisation der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg statt. Als Vorsitzender wurde Markus Hoppe (Foto), Vizepräsident der Georg-August-Universität Göttingen, gewählt, als seine Stellvertreter Werner Andres (Präsident der FH Hannover) und Jürgen Hesselbach (Präsident der TU Braunschweig).

Der Verein wird sich als Gesellschafter an der künftigen Metropolregion GmbH beteiligen, die die seit 2005 existierende lose Kooperationsform ablösen soll. Unternehmen und das Land Niedersachsen werden weitere Gesellschafter der im Laufe von 2008 zu gründenden GmbH sein. Die neu geschaffene Organisationsform soll die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken, damit der zentralniedersächsische Raum zu einer der am besten aufgestellten Metropolregionen in Deutschland wird.

„An den Hochschulen und Fachhochschulen im Gebiet der Metropolregion studieren derzeit rund 93.000 Menschen“, sagte Hoppe und verband mit der Gründung der GmbH die Hoffnung, dass „die neu organisierte Metropolregion eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Wissenschaftslandschaft spielen werde.

Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ist eine von elf deutschen Regionen, die als Metropolregion von europäischer Bedeutung im Jahr 2005 vom Bund ausgewiesen wurde. Sie umfasst den zentralniedersächsischen Raum mit einer Einwohnerzahl von ca. 3,9 Mio. und einer Fläche von 18.600 km2.