Messtechnik-Wettbewerb entschieden

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Text von: redaktion

Die Firma Mahr hatte gemeinsam mit der Technischen Universität Clausthal im Herbst 2008 den Wettbewerb gestartet. Am 11. Februar 2009 wurden jetzt die besten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Clausthal vorgestellt.

Der vom Messtechnikspezialist Mahr in Göttingen gemeinsam mit dem Institut für Maschinenwesen an der TU Clausthal ausgeschriebene Konstruktionswettbewerb fand beachtliche Resonanz.

52 angehende Maschinenbau-Ingenieure nahmen die Wettbewerbsherausforderung an, ein bestehendes Messverfahren zu optimieren, d. h. schneller und somit für den industriellen Anwender preiswerter zu machen. Unter der Leitung von Armin Lohrengel, Direktor des Fritz-Süchting-Instituts für Maschinenwesen, zählten Finden und Bewerten von Lösungsansätzen ebenso zur Aufgabenstellung wie die Patentrechtsrecherche.

„Die Aufgabenstellung ist sehr anspruchsvoll und die Zeit dafür war vergleichsweise kurz“, umreißt Matthias Reitemeyer, bei Mahr Produktmanager für Oberflächenmesstechnik, das Projekt.

Unter den Präsentationen ragen viele erstklassige Ergebnisse hervor. Den Hauptpreis erzielte eine Entwicklergruppe mit dem „Tripod 1000″: Das Oberflächenmessgerät hat ein flexibles Dreibein für ein Freitastsystem, das an Werkstücke angebunden werden kann und auch in der Lage ist, im Innern von Maschinen Messungen vorzunehmen.

Auf die vier erstplatzierten angehenden Diplom-Ingenieure wartet ab Sommer 2009 ein fünfmonatiger Praktikumsplatz bei Mahr. Hier können sie ihre Innovation weiter entwickeln – womöglich bis zur Serienreife.