©Mahr
Text von: Lea van der Pütten

Lukas Schwedhelm absolviert zurzeit im dritten Lehrjahr eine Ausbildung zum Mechatroniker bei Mahr. Der 20-Jährige erzählte im faktorAzubi-Interview was seine Ausbildung für ihn so interessant macht.

Beschreibe deine Ausbildung in drei Worten.

Vielfältig, Zukunftsorientiert, Innovativ.

Warum hast du dich für diese Ausbildung bei Mahr entschieden?

Ich habe mich für die Ausbildung als Mechatroniker bei der Fa. Mahr entschieden, da Mahr als ein mittelständiges Unternehmen mehr Zeit und Geld in die Ausbildung investiert als ein kleiner Handwerksbetrieb. Für eine gute mechatronische Ausbildung sind viele verschiedene Geräte und Maschinen erforderlich und diese kann Mahr bieten.

Was begeistert dich an deiner Ausbildung?

Man muss sich als Auszubildender und später als Facharbeiter darauf einstellen, dass es von Jahr zu Jahr neue Technologien geben wird, sodass es erforderlich ist, sich selber immer wieder weiterzubilden. Das macht meiner Meinung nach diese Ausbildung aus, sich immer wieder für neue Technik begeistern zu können.

Wo siehst du den Bezug deiner Ausbildung zum Handwerk?

Meine Ausbildung hat großen Bezug zum Handwerk, beispielsweise muss ich für eine Anlage bzw. ein mechatronisches System zunächst Schaltschränke bestücken und dann verdrahten. In dem mechanischen Bereich müssen Teile gefräst, gedreht und gebohrt werden. Das handwerkliche Geschick hat demnach einen hohen Stellenwert in meiner Ausbildung.

Was macht deine Ausbildung besonders?

Das Besondere an dem Beruf des Mechatronikers ist die Kombination aus Mechanik und Elektronik. Diese Kombination macht den Beruf so vielseitig, allerdings auch um einiges anspruchsvoller. Später ist man aber auch weniger auf andere Facharbeiter angewiesen, da man ein breites Fachgebiet beherrscht.

Was sollte man deiner Meinung nach für diese Ausbildung mitbringen?

Für einen Mechatroniker ist handwerkliches Geschick, praktisches Denken und eine gewisse Begeisterung für beide Berufszweige erforderlich. Ebenso sollte man mathematische und physikalische Kenntnisse mitbringen. Besonders wichtig ist die Teamfähigkeit, da man als Mechatroniker oft im Team an einem Projekt arbeitet.

Was kannst/willst du später mit deiner Ausbildung machen? Wie soll es für dich weitergehen?

Ich kann als Mechatroniker an Fertigungsmaschinen arbeiten, in der Montage von mechanischen und elektronischen Komponenten eingesetzt werden, oder gar als Servicetechniker z.B. im Außendienst. Besonders interessant ist für mich der Servicetechniker, da dieser auch eigenständig arbeiten kann. Nach meiner Ausbildung würde ich gerne, nachdem ich etwas Berufserfahrung gesammelt habe, die Meister- oder Technikerschule besuchen.

Welchen Tipp hast du für junge Menschen, die sich für deine Ausbildung interessieren?

Mein Tipp für Leute die sich für diese Ausbildung interessieren ist, diesen Weg einzuschlagen, da der Beruf sehr umfangreich, interessant und innovativ ist und gute Chancen für die Zukunft bietet.