Lokhalle entsendet Auszubildende ins Ausland

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Text von: redaktion

Die Lokhalle Göttingen kooperiert erstmals mit dem Projekt “Movida“ der Volkshochschule Göttingen. “Movida“ ermöglicht Auszubildenden, einen Teil ihrer Ausbildung im europäischen Ausland zu verbringen, um somit die Qualität und Attraktivität der Ausbildung zu steigern.

Aileen Hoppe, Gabriella Pfister und Janine Rolfsmeyer befinden sich am Ende des zweiten Lehrjahres ihrer Ausbildung zu Veranstaltungskauffrauen bei der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH. Sie arbeiten in der Abteilung des Veranstaltungsmanagements der Lokhalle und Stadthalle Göttingen.

Die drei Auszubildenden werden an dem EU-Austauschprogramm „Leonardo Da Vinci“ teilnehmen und ein vierwöchiges Auslandspraktikum in Österreich und Spanien absolvieren.

Im Zeitraum vom 13. August bis zum 11. September 2011 werden Aileen Hoppe und Gabriella Pfister an der Volleyball-Europameisterschaft (Herren), in der Olympiaworld Innsbruck (Österreich), mitwirken. Sie sind sich einig: „Wir freuen uns riesig über diese tolle Möglichkeit Auslandserfahrung bereits während der Ausbildung sammeln zu dürfen!“

Janine Rolfsmeyer hingegen wird die vier Wochen in einer deutschen Eventagentur auf Mallorca verbringen. Hier steht für sie die Organisation und Durchführung von Tagungen und Kongressen im Mittelpunkt.

Durch das Auslandspraktikum sollen die Auszubildenden ihre berufliche Mobilität und Flexibilität bereits in der Ausbildung unter Beweis stellen können. Des Weiteren gilt es, ihnen andere Kulturen und Arbeitsabläufe nahe zu bringen.

Im Anschluss an das Praktikum wird den Mädchen der „europass Mobilität“ ausgehändigt, welcher ihren erfolgreichen Lernaufenthalt im Ausland dokumentiert und zertifiziert.

„Fachliche Impulse aus dem Ausland sind für jeden Betrieb von Vorteil. Die Auszubildenden erwerben neue Fertigkeiten, Techniken und Ideen, die sie in ihrem Ausbildungsbetrieb einbringen. Ein Auslandspraktikum bietet in jeder Hinsicht vielfältige Möglichkeiten. Es ist eine besonders prägende Zeit für die Auszubildenden“, so Maria Casan und Birgit Kepke vom Projekt „Movida“.

Auch der stellvertretende Hallenleiter Alexander Konrad ist überzeugt von dem Auslandspraktikum: „Wir freuen uns über die Kooperation und sehen darin sehr viel Potenzial für eine zukunftsfähige Qualitätssteigerung der Ausbildung. Die Lokhalle soll zu einem noch attraktiveren Ausbildungsbetrieb werden und qualifizierte Bewerber locken.“

Die Leiterin des Projekts „Movida“, Maria Casan, unterstützt Auszubildende bei ihrer Suche nach einem geeigneten Praktikumsbetrieb, Fördermitteln und gibt Hilfestellung bei der Formularbearbeitung.