Litfin mit Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet

© Qioptiq Holding Deutschland GmbH
Text von: redaktion

Gerd Litfin, Aufsichtsratsmitglied bei Qioptiq, ist von Bundespräsident Christian Wulff das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden.

Liftin hat den Orden Mitte Oktober von Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, erhalten. Mit der Auszeichnung werden seine herausragenden Dienste für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland gewürdigt. Anerkennung erfahren auch das ehrenamtliche Engagement des Gründers und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der LINOS-Gruppe im sozialen und gesellschaftlichen Bereich sowie die außerordentlichen Leistungen in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

„Ehrenamtliches Wirken, gerade an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist eine wichtige Aufgabe, die sowohl von Unternehmern als auch von Wissenschaftlern unbedingt gefordert ist“, so Litfin. Ihm habe insbesondere die Politikberatung immer Freude bereitet und er freue sich, dass dieses Engagement honoriert werde.

Bereits 2004 wurde Litfin für seine unternehmerische Tätigkeit sowie den Aufbau und die langjährige Begleitung der Fakultät Naturwissenschaft und Technik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen mit dem Verdienstkreuz am Bande vom Bundespräsidenten ausgezeichnet. Unter Liftins Federführung entstanden die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Präzisionsmaschinenbau und Optical Engineering/Photonics, die seither Qioptiq und die Unternehmen des Technologiestandorts Niedersachsen mit qualifiziertem Nachwuchs versorgen.

LINOS: ein wichtiger Teil der heutigen Qioptiq

Litfin war bis Ende 2006 Vorstandsvorsitzender der LINOS-Gruppe, deren Grundstein er durch ein Management Buy Out im Jahre 1996 legte. Durch die Übernahme der Firmen Steeg & Reuter, Franke-Optik, Gsänger Optoelektronik und Rodenstock Präzisionsoptik baute er LINOS zu einem führenden und global agierenden Photonics-Unternehmen aus. Im Jahr 2006 wurde LINOS von der Qioptiq-Gruppe übernommen, Litfin wechselte in den Aufsichtsrat und begleitet die wirtschaftliche und technologische Entwicklung des Unternehmens.

Besonderes Engagement für Wissenschaft und Technik

Als Professor der Leibniz-Universität Hannover hat Litfin einen entscheidenden Beitrag für die Weiterentwicklung der optischen Technologien geleistet und gilt als einer der Meinungsführer der Photonics-Branche in Deutschland. Litfin war Mitbegründer der Initiative „Deutsche Agenda Optische Technologien für das 21. Jahrhundert“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Bereich der optischen Technologien zu verbessern. Auch an der Implementierung der Plattform Photonics 21 in das siebte Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union wirkte er mit. Aus der Leibniz-Universität Hannover heraus entstand das Laserzentrum Hannover, zu dessen Gründungsmitgliedern Litfin gehört. Daneben engagierte sich Litfin bis heute in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien ehrenamtlich, etwa bei der Max-Planck-Gesellschaft, in der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.