Literatur für alle

© Frank Beckenbach
Text von: redaktion

Die VGH-Stiftung engagiert vielfältig sich in ganz Niedersachsen und lud aus diesem Anlass am Dienstag, 19. Juni, zur Pressekonferenz in die VGH Regionaldirektion Göttingen ein. Ein besonderes Augenmerk liegt vor Ort auf dem Bereich der Leseförderung.

Die VGH-Stiftung veranstaltet das Literaturfest Niedersachsen und startet am 6. Juli 2012 bereits zum vierten Mal den JULIUS-CLUB (Jugend liest und schreibt), ein Leseförderprogramm für Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren.

Daneben unterstützt sie Bibliotheken und Literaturbüros bei der Organisation von Veranstaltungen und fördert innovative Projekte, so zum Beispiel das Leseförderprojekt „Loslesen“ für die ganz kleinen Leserinnen und Leser im Osnabrücker Land.

Zu diesen besonderen Projekten gehört auch „Literatur macht Schule“. Das Bildungsprogramm des Literarischen Zentrums Göttingen ist vielfältig und reicht über Autorenlesungen, Schreibwerkstätten bis hin zu besonderen Themennachmittage.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sprechen mit Schriftstellern, Filmemachern und Journalisten über Literatur und Werke und erfahren so direkt etwas über das wahre Leben eines Schreibers.

„Das Projekt erreicht Mädchen und Jungen von der Grundschule bis zum Gymnasium, und damit auch Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen und Familien mit Migrationshintergrund. Damit reiht sich das Projekt in die Förderkonzeption der VGH-Stiftung ein, denn die Literaturförderung der VGH-Stiftung ist vielfältig, auf alle Altersschichten ausgerichtet, mit einem besonderen Augenmerk auf junge Menschen“, so Ulf Hasse, Regionaldirektor der VGH-Regionaldirektion Göttingen, zum Förderengagement der VGHStiftung.

Ein weiteres Projekt

Ein weiteres Göttingen-Projekt unterstützt die VGH-Stiftung mit der Göttinger Kinder- und Jugendbuchwoche. Im Mittelpunkt stehen hier 73 Autorenlesungen in den Schulen selbst; und hierbei ist es ganz besonders wichtig, dass sämtliche Schulformen der Stadt und des Landkreises Göttingen einbezogen werden.

Von der Grundschule bis zur Berufsbildenden Schule, vom Gymnasium bis zur Förderschule sind alle dabei, sogar der Offene Jugendvollzug und die Klinikklasse Tiefenbrunn.

Gerade die Lesungen dort gestalten sich besonders intensiv und eindrücklich, weil hier ein Publikum erreicht wird, das normalerweise eher selten mit „richtigen“ Autoren in Berührung kommt. Und hier ist es der Ansatz der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Kreisverband Göttingen), durch solche Impulse das Teilhaben am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und kulturelle Armut auszugleichen.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und Kulturdezernentin Schlapeit-Beck betonten im Pressegespräch die Wichtigkeit der Leseförderung und hoben hervor, dass im Rahmen des Zukunftsvertrages die Nutzung der Stadtbibliothek mit ihren Außenstellen für Kinder kostenfrei bleibt.

Birgit Krompholz-Röhl stellte zum Schluss das Programm des diesjährigen Julius-Clubs vor, der am 6. Juli 2012 beginnt und mit vielen spannenden Club-Aktionen aufwartet.