Leuchtturmprojekt Schwergutterminal

© WWS - Weserumschlagstelle Hann. Münden Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH
Text von: redaktion

Nach ausführlicher Prüfung der von der Weserumschlagstelle Hann. Münden/Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH (WWS) eingeholten Angebote durch den städtischen Mitarbeiter Siegfried Pflum, Leiter im Fachdienst Stadtplanung, wurde das hydraulische Gutachten für das städtische Weserparkgelände in der Zwischenzeit in Auftrag gegeben.

Alle Beteiligten hoffen, dass das Gutachten im Mai positive Ergebnisse hervorbringt. In den kommenden Schritten soll nun die Anpassung des Flächennutzungsplanes erfolgen und ein projektbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. Die Projektkoordination liegt bei der WWS, dem Geschäftsführer Rolf Bilstein und dem Wirtschaftsförderer Florian Wieske.

180 Meter lang, 15 Meter hoch und 30 Meter breit soll die Montagehalle mit integriertem Kran werden. Hierfür wollen die beteiligten Akteure sich auch für Fördermittel stark machen. „Die überregionale Zusammenarbeit mit Unternehmen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Interessensverbänden für das Projekt hat uns bereits viele Türen geöffnet. So konnte beispielsweise die Instandhaltung der Oberweser für die nächsten 20 Jahre, seitens des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, schriftlich zugesichert werden“, unterstreicht WWS- Geschäftsführer Rolf Bilstein.

„Die regionalökonomische Bedeutung eines solchen Terminals für den Gütertransport liegt klar auf der Hand.“ Momentan befindet sich die WWS im intensiven Dialog mit einem vielversprechenden Investor für die Errichtung und Betreibung des Terminals. Dieser wurde über die Gegebenheiten der Oberweser detailliert informiert, u.a. sieht er die eingeschränkte Schiffbarkeit nicht als Hemmfaktor.

Schätzungen zu Folge beläuft sich das Gesamtinvestitionsvolumen auf circa acht bis zehn Millionen Euro zur Verwirklichung des Projektes. Ein Investorengespräch zusammen mit dem Bürgermeister Harald Wegener und Siegfried Pflum wird seitens der WWS für Ende März vorbereitet.

„Die langfristige Errichtung eines Schwergutterminals ist für Hann. Münden ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem etablierten Logistikstandort im Bereich Schwergüter. Wir wollen hiermit die Attraktivität Hann. Mündens für Unternehmen erweitern“, so Bürgermeister Harald Wegener.