Lehren aus der Finanzmarktkrise ziehen

Text von: redaktion

Über das Thema “Aus der Finanzmarktkrise lernen – Eckpunkte einer nachhaltigen Wirtschafts- und Unternehmenspolitik“ referiert der Wirtschaftswissenschaftler und Publizist Rudolf Hickel am 3. März 2010 im Restaurant “Graf Isang“.

Am 3. März 2010 bietet sich Unternehmern aus Osterode am Harz und der Region die Gelegenheit, mit Rudolf Hickel zu diskutieren. Veranstalter sind die Stadt Osterode am Harz und die Wirtschaftsförderung der Region Göttingen (WRG).

Sehr oft ist seit Monaten zu hören, dass aus der Krise Lehren gezogen werden müssen. Oder dass die deutsche Volkswirtschaft gestärkt aus der Krise hervorgehen kann.

Aber welche Lehren sind das? Wie kann, wie muss Wirtschaftspolitik künftig gestaltet werden?

„Viele Unternehmen aus unserer Region sind von der Wirtschaftskrise stark betroffen. Wie Wirtschafts- und Unternehmenspolitik künftig aussehen muss, betrifft nicht nur die Unternehmen in Osterode am Harz.

Daher haben wir über die Stadtgrenze hinausgeschaut und mit der WRG einen Partner aus der Region Göttingen gefunden“, so Osterodes Bürgermeister Klaus Becker (parteilos) und ergänzt: „Wir sind froh, dass wir mit Prof. Hickel einen anerkannten und gefragten Fachmann gewinnen konnten.“

Bereits am Nachmittag werden die Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Osterode am Harz und WRG Göttingen einen kleinen Kreis von Unternehmern der Region zu einem Austausch mit Rudolf Hickel zu einer Expertenrunde zusammenführen.

Ab 18 Uhr wird der Wirtschaftsprofessor seine Auffassungen in einem Referat vortragen, etwa 100 Firmenchefs aus der Region sind hierzu eingeladen.

Eine Podiumsdiskussion mit Unternehmern sowie eine offene Aussprache schließen sich an. Dabei dürfte für Diskussionsstoff gesorgt sein, denn der Experte tritt z. B. für Mindestlöhne ein.

Detlef Barth, Geschäftsführer der WRG: „Es ist praktizierte Wirtschaftsförderung, Unternehmern die Möglichkeit zu bieten, für sie wichtige Fragen mit einem anerkannten Fachmann diskutieren zu können – was ja auch durchaus kontrovers sein dürfte und auch einen größeren Rahmen verdient.“

Dass die Veranstaltung in Seeburg durchgeführt wird, liegt an der Zusammenarbeit von Stadt, WRG und dem Unternehmer Klaus Rheinländer aus Gieboldehausen.

Professor Rudolf Hickel (68) ist Leiter des Instituts für Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen. Er ist gefragter Gesprächspartner in TV-Sendungen wie „Münchner Runde“ (BR), „Berliner Runde“ (Phoenix), oder dem ARD-Presseclub.