KWS Zuckerrüben belegen Spitzenplätze

Text von: redaktion

Zuckerrüben von KWS belegen in den aktuellen Versuchen des Göttinger Instituts für Zuckerrübenforschung (IfZ) die Spitzenplätze.

Lisanna KWS erzielt im Dreijahresvergleich (2011-2013) auf Flächen mit und ohne Nematoden außergewöhnlich hohe Leistungen und übertrifft als erste Nematoden-tolerante Sorte die bisher leistungsstärkeren Rizomania- toleranten Sorten.

Im Segment der Nematoden-toleranten Sorten ist KWS sehr stark vertreten. Das haben die IfZ-Prüfserien erneut bestätigt: Drei der ersten fünf Plätze belegen KWS Sorten.

Spitzenreiter ist Lisanna KWS – mit deutlichem Vorsprung im Bereinigten Zuckerertrag ist sie die leistungsstärkste Sorte im Feld. Mehr noch: Sie ist die erste doppel-tolerante Sorte, die sogar die bisher leistungsstärkeren Rizomania-toleranten Sorten übertrifft.

„Lisanna KWS ist der lang erwartete Allrounder“, sagt Alexander Coenen, Regionenleiter Zuckerrübe Deutschland. „Landwirte in allen Anbauregionen können sich auf eine Sorte freuen, die auf Flächen mit und ohne Nematoden und bei Nematoden-Verdacht beste Erträge erzielt.“

Auch im Bereich der Rizomania-toleranten Sorten zählen KWS Sorten zu den Besten: Drei Sorten sind unter den Top 5 zu finden. In puncto Zuckerertrag liegen die bewährte Annika KWS und die 2012 zugelassene Annemaria KWS auf den Plätzen 1 und 3 im Sortenleistungsvergleich (SV-R).

„Mit beiden Sorten sind wir auf einem guten Weg unser Ziel 20 Tonnen Zucker pro Hektar im Jahr 2020 zu erreichen“, sagt Coenen.

Capella überzeugt bei guter Blattgesundheit mit hoher Leistung Gute Blattgesundheit geht häufig zu Lasten des Ertrags. Ausnahme: Mit Capella konnte sich eine neue Sorte in der Spitzengruppe platzieren, die auch bei guter Blattgesundheit sehr leistungsstark ist.

Dieser „intermediäre Sortentyp“ erzielte zwischen 2011 und 2013 einen sehr hohen Bereinigten Zuckerertrag bei guter Saftqualität. Der Züchtungsfortschritt leistet einen erheblichen Beitrag zum produktiven Rübenanbau – auch unter besonderen Anbaubedingungen.

Coenen: „Die Prüfergebnisse des IfZ bestätigen unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Sorten aus Spezialzüchtungsprogrammen, die verschiedene Toleranzen und Ertragsstärke vereinen, werden immer wichtiger.“