KWS zieht Jahresbilanz 2013

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Text von: redaktion

Am Donnerstag, dem 19. Dezember 2013, beschließt die KWS Saat AG auf der Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung auf 3 Euro je Aktie.

Die Aktionäre der KWS SAAT AG haben mit großer Mehrheit dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über eine Erhöhung der Dividende auf 3,00 (Vorjahr: 2,80) Euro je Aktie zugestimmt. Damit bestätigte die Hauptversammlung den von KWS verfolgten Ansatz einer ertragsorientierten Ausschüttung.

So erzielte KWS im Geschäftsjahr 2012/2013 ein um 7 Prozent auf 150,7 Millionen Euro verbessertes Betriebsergebnis. Auch die übrigen Empfehlungen von Aufsichtsrat und Vorstand wurden nahezu einstimmig angenommen. Ferner wurde anlässlich der Hauptversammlung eine vorausschauende Nachfolgeregelung für den im Dezember 2014 ausscheidenden Vorstandssprecher Philip von dem Bussche bekannt gegeben.

Im Geschäftsjahr 2012/2013 verzeichnete KWS Zuwächse in allen Produktsegmenten. Dabei stieg der Umsatz um 16,3Prozentauf 1.147,2MillionenEuro.Aus dem um 7Prozentauf 150,7MillionenEuroverbesserten Betriebsergebnis resultierte eine EBIT-Marge von 13,1Prozent. Durch eine auf 35 Prozent erhöhte Steuerquote verminderte sich der Jahresüberschuss leicht auf 91,3 (Vorjahr: 94,4)Millionen Euro. Ursache hierfür waren periodenfremde Steueraufwendungen und ein starkes Ergebniswachstum in Ländern mit höheren Steuersätzen. In der Bilanz stieg das Eigenkapital auf 667,5 (603,1)MillionenEuro. Bei gleichzeitiger Erhöhung der Bilanzsumme blieb die Eigenkapitalquote stabil bei 55,0 (55,2)Prozent.

KWS setzt den Ausbau der Forschungs- und Züchtungsaktivitäten auch im Geschäftsjahr 2013/2014 fort und will damit weiterhin die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit für zukünftiges Wachstum sichern. Der Vorstand plant im aktuellen Geschäftsjahr eine abermalige Anhebung der Aufwendungen für die Produktentwicklung sowie den Ausbau der globalen Vertriebsorganisation. Allein für die Produktentwicklung sind fast 160MillionenEuro (Vorjahr: 141MillionenEuro) vorgesehen. In Sachanlagen will KWS im laufenden Geschäftsjahr rund 100MillionenEuro investieren. Schwerpunktmäßig werden dabei die Produktionskapazitäten erweitert, um das künftige Wachstum stemmen zu können.

KWS ist mit einem leicht gesunkenen Umsatz im ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2013/2014 gestartet, gleichwohl erwartet der Vorstand für das volle Geschäftsjahr einen weiteren Umsatzanstieg. Die geplanten Zuwächse werden voraussichtlich vollständig im Segment Mais erzielt, als Wachstumsregionen wurden Nord- und Südamerika sowie Ost- und Südosteuropa identifiziert. Das Unternehmen rechnet aus heutiger Sicht im Gesamtjahr 2013/2014 mit einem Umsatzanstieg von 5 Prozent auf rund 1,2 MilliardenEuro (1.147MillionenEuro) und einer EBIT-Marge von 11,5 (13,1)Prozent.

Ferner gab der Aufsichtsratsvorsitzende, Andreas J. Büchting, der Hauptversammlung folgende Veränderungen im Vorstand der KWS bekannt: Der Vorstandssprecher Philip von dem Bussche wird in seinem 65. Lebensjahr zum Ende des Jahres 2014 aus dem Vorstand der KWS SAAT AG ausscheiden. Hagen Duenbostel, bis Mitte 2013 KWS Finanzvorstand und nunmehr zuständig für das Segment Mais, wird nach dem Ausscheiden von Philip von dem Bussche zum 1. Januar 2015 die Funktion des Sprechers im Vorstand übernehmen. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2014 hat der Aufsichtsrat Peter Hofmann neu in den Vorstand der KWS berufen. Er übernimmt dort von Philip von dem Bussche die Verantwortung für die Produktsegmente Zuckerrüben und Getreide sowie für das Corporate Marketing. Der 53jährige pl. Agraringenieur Hofmann ist seit 19 Jahren für KWS tätig und leitet seit 2005 das operative Geschäft des Segments Zuckerrüben.