KWS und Universität Hohenheim richten Stiftungsprofessur für Pflanzenzüchtung ein

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Text von: redaktion

Zusammen mit der Universität Hohenheim startete die KWS Saat AG am 24. November 2006 eine Stiftungsprofessur, um das Potential in Wildformen und alten Landrassen zu erforschen.

Seit nahezu 50 Jahren pflegt die KWS Saat AG eine enge Verbindung zur Universität Hohenheim. „Bis heute ist der Forschungs- und Lehrbereich der Universität für uns ein ganz wichtiger Partner in der Ausbildung von Wissenschaftlern sowie in gemeinschaftlichen Forschungsprogrammen“, sagt Andreas J. Büchting, Vorstandsprecher der KWS.

„Wir freuen uns sehr, dass die wertvolle Kooperation mit dieser Stiftungsprofessur eine neue Qualität erhält. Gleichzeitig eröffnen wir eine neue Forschungsrichtung, die bislang einmalig in Europa ist“, erklärt der Rektor der Universität Hohenheim, Hans-Peter Liebig. Ziel sei es, die Züchtung verstärkt für neue Methoden der Informatik zu öffnen, um die immense natürliche Vielfalt von Nutzpflanzen für zielgerichtete Neuzüchtungen nutzen zu können. „Die Pionierleistung dazu haben wir in mehreren Pilotprojekten verfolgt. Durch die Stiftungsprofessur der KWS lässt sich dieses Forschungsfeld nun dauerhaft und in ganzer Breite besetzen.“