KWS stärkt Basis für zukünftiges Wachstum

© KWS AG (2008)
Text von: redaktion

Die KWS SAAT AG, eines der international führenden Saatzuchtunternehmen, setzte im Geschäftsjahr 2013/2014 die langfristig ausgerichtete Unternehmensstrategie konsequent fort und erhöhte ihre Aufwendungen für Forschung und Züchtung sowie für den weiteren Ausbau der Vertriebsstrukturen deutlich.

Die Umsatzerlöse stiegen um 2,7 Prozent auf 1.178,0 (Vorjahr: 1.147,2) Millionen Euro. Bereinigt um negative Währungseinflüsse läge der Umsatz 7,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Vor dem Hintergrund gestiegener Aufwendungen für Produktentwicklung und Vertrieb in Höhe von 22 Millionen Euro sowie ergebnismindernder Währungseffekte von rund 4 Millionen Euro erwirtschaftete das Unternehmen ein Betriebsergebnis (EBIT) von 138,4 (152,1) Millionen Euro. Der Jahresüberschuss vermindert sich aufgrund steuerlicher Sondereffekte überproportional auf 80,3 (92,3) Millionen Euro. Gleichwohl schlagen Vorstand und Aufsichtsrat aufgrund der guten operativen Geschäftsentwicklung eine unveränderte Ausschüttung von 3,00 Euro je Aktie vor.

„Nach zwei außerordentlich starken Vorjahren ist auch der Jahresabschluss 2013/2014 sehr erfreulich. Mit einer EBIT-Marge von 11,8 Prozent zeigt die KWS Gruppe weiterhin eine hohe Ertragskraft“, so Philip von dem Bussche, CEO der KWS SAAT AG. „Mit dem kontinuierlichen Ausbau unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärken wir die Basis für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung.“ Über alle Fruchtarten hinweg erhielt KWS im Geschäftsjahr 2013/2014 336 (276) Vertriebsgenehmigungen für neue Sorten. Die F&E-Aufwendungen erhöhten sich um 6,0 Prozent auf 148,8 (140,4) Millionen Euro, entsprechend lag die F&E-Quote in Relation zum Umsatz bei 12,6 (12,2) Prozent. Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt 1.836 (1.768) der 4.847 (4.443) weltweit für die KWS Gruppe tätigen Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv. Die Vertriebskosten stiegen bedingt durch den Ausbau der internationalen Vertriebsstrukturen um 7,1 Prozent auf 204,0 (190,5) Millionen Euro.

Im Geschäftsjahr 2013/2014 investierte das Unternehmen insgesamt 82,6 (65,2) Millionen Euro in Sachanlagen – ein Plus von 26,7 Prozent. Einen Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildet der Kapazitätsausbau in der Maisproduktion, darunter der Neubau einer Saatgutaufbereitungsanlage in Serbien. Ferner erfolgten Modernisierungsmaßnahmen in der Zuckerrübensaatgutproduktion in Nordamerika sowie zahlreiche Ersatzinvestitionen. Die Abschreibungen beliefen sich auf 45,8 (38,4) Millionen Euro.

Geschäftsjahr 2014/2015: Umsatzanstieg von 5 bis 10 Prozent geplant

Im laufenden Geschäftsjahr plant das Unternehmen, die Aufwendungen für Vertriebsaktivitäten sowie Forschung und Entwicklung erneut deutlich zu erhöhen und damit die Erschließung junger Absatzmärkte und die Züchtung ertragsstarker neuer Sorten weiter voranzutreiben. Damit einhergehen werden umfangreiche Investitionen in Sachanlagen. „Um für das geplante Wachstum der kommenden Jahre gerüstet zu sein, müssen wir unsere Kapazitäten in der Saatgutaufbereitung in Nordamerika und Osteuropa erweitern“, erläutert Eva Kienle, CFO der KWS SAAT AG, die Hintergründe. „Zusätzlich werden wir unsere Forschungseinrichtungen am Standort Einbeck erweitern und den Aufbau des neuen Forschungszentrums in St. Louis, USA, fortsetzen. Unser Expansionskurs wird auch dazu führen, dass wir bis zum Ende des Geschäftsjahres weltweit rund 300 neue Arbeitsplätze schaffen und dann circa 5.200 Mitarbeiter für uns tätig sein werden.“ Insgesamt rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2014/2015 für die KWS Gruppe mit einem Umsatzanstieg von 5 bis 10 Prozent bei einer EBIT-Marge von mindestens 10 Prozent. Ferner kündigte der Vorstand die Umwandlung der KWS SAAT AG in eine europäische Aktiengesellschaft – KWS SAAT SE – an. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag werde man der Hauptversammlung am 18. Dezember 2014 unterbreiten.

Der vollständige Bericht über das Geschäftsjahr 2013/2014 steht im Internet unter www.kws.de/ir zum Download zur Verfügung. Weiterführende Informationen über die Nachhaltigkeit unserer Geschäftsaktivitäten enthält der parallel veröffentlichte siebte Nachhaltigkeitsbericht, der unter www.kws.de/ nb2014 eingesehen werden kann.