KWS schließt Freilandversuche 2010 erfolgreich ab

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Text von: redaktion

Die KWS SAAT AG hat ihre Freilandversuche 2010 zum Anbauverhalten herbizidtoleranter Zuckerrüben unter praxisnahen Bedingungen erfolgreich abgeschlossen. Die Versuchsergebnisse bestätigen: weniger Herbizide, Arbeitszeit und Maschinenkosten bei gleichzeitig gesteigerten Flächenerträgen.

Wie auch in den vergangenen Jahren ging KWS mit ihren Freilandversuchen Fragen nach, die für einen Anbau der herbizidtoleranten Zuckerrüben unter deutschen Bedingungen wichtig sind:

Wie viel Aufwand ist notwendig, um Zuckerrüben effizient und umweltschonend anzubauen? Können Landwirte tatsächlich durch den Anbau der herbizidtoleranten Zuckerrüben Pflanzenschutzmittel einsparen und wenn ja wie viel?

Jetzt wurden die Versuche in Wetze und Üplingen geerntet und ausgewertet. Die Versuchsergebnisse bestätigen die Erfahrungen aus dem großflächigen Praxisanbau in den USA: Im Vergleich zum konventionellen Herbizidmanagement wurden RoundupReady® Rüben seltener und mit weniger Herbiziden behandelt. Außerdem war der flexiblere Anwendungszeitpunkt in einem schwierigen Frühjahr wie diesem besonders von Vorteil.

Bei der in Deutschland notwendigen Bewachung entsprechender Versuchsflächen unterstützte die KWS in diesem Jahr sehr erfolgreich eine Gänseschar.

Fazit des Unternehmens ist: Die Ertragsleistungen der gentechnisch veränderten Rüben lagen über denen der konventionellen Rüben auf den Kontrollflächen.

Diese Ergebnisse zeigen, so KWS, dass es notwendig und richtig ist, in Europa eine Anbauzulassung dieser herbizidtoleranten Zuckerrüben zu erreichen. So könnten Landwirte, Verbraucher und Umwelt gleichermaßen profitieren.

Die KWS SAAT AG geht davon aus, dass die herbizidtoleranten Zuckerrüben frühestens in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts europäischen Landwirten zur Verfügung gestellt werden können. Auch in den nächsten Jahren werden die Feldversuche fortgesetzt.