KWS Saatgut stärker gefragt denn je

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Text von: redaktion

Die KWS SAAT AG, eines der international führenden Saatzuchtunternehmen, erreichte im Geschäftsjahr 2011/2012 (per 30.6.) Spitzenwerte im Umsatz und Ertrag.

Dabei wurden die im Jahresverlauf zweimal angehobenen Geschäftsprognosen nochmals übertroffen.

Begünstigt von den weltweit hohen Preisen für Agrarrohstoffe stieg der Umsatz in der KWS Gruppe um 15,3 Prozent auf 986,3 Millionen Euro.

Das EBIT verbesserte sich überproportional um 20,8 Prozent auf 140,9 Millionen Euro, es war geprägt vom Ausbau des operativen Geschäfts, der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie positiven Währungseffekten.

Die EBIT-Rendite erreichte 14,3 Prozent und konnte den hohen Wert des Vorjahres von 13,6 Prozent nochmals übertreffen.

Der um 29,5 Prozent auf 94,4 Millionen Euro gestiegene Jahresüberschuss profitierte von der auf 30 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent ) verminderten Steuerquote im Konzern.

Vor dem Hintergrund dieses erfreulichen Jahresabschlusses werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um knapp 22 Prozent auf 2,80 Euro (Vorjahr: 2,30 Euro) je Aktie vorschlagen.

Forschungsbudget planmäßig erhöht und Arbeitsplätze geschaffen

Für die künftige Entwicklung leistungsfähiger Sorten wurden die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Geschäftsjahr 2011/2012 planmäßig erhöht.

„Moderne Pflanzenzüchtung ist Spitzentechnologie, mit der wir unser Saatgut stetig verbessern“, so Philip von dem Bussche. „Jedes Jahr geben wir 12 bis 15 Prozent der Erlöse für Forschung und Entwicklung aus. Im Berichtszeitraum haben wir 126,6 (113,5) Millionen Euro investiert, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Das sichert bestehende und schafft zusätzliche Arbeitsplätze bei KWS.“

Im Berichtsjahr erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter, die mittlerweile in über 70 Ländern für die KWS Gruppe tätig sind, um mehr als 8 Prozent auf durchschnittlich 3.851 (3.560).

Ausblick

Fortsetzung des operativen Wachstums Für das Geschäftsjahr 2012/2013 rechnet KWS mit einem weiteren Wachstum im Segment Mais.

Neben Zuwächsen in Nordamerika und China wird erstmals Brasilien Umsatzerlöse beitragen. Im Zuckerrübensaatgutgeschäft ist das Umsatzniveau des Vorjahres kaum zu halten, anderseits soll das Geschäft mit Pflanzkartoffeln nach dem marktbedingt schwierigen Vorjahr weiter ausgebaut werden.

Die Absatzchancen für Getreide werden erneut positiv eingeschätzt.

„Im Geschäftsjahr 2012/2013 werden wir das operative Wachstum der KWS Gruppe voraussichtlich fortsetzen. Begünstigende Sonderfaktoren, die das Vorjahr positiv beeinflusst haben, sind aus heutiger Sicht jedoch nicht zu erwarten“, fasst Philip von dem Bussche zusammen.

„Insgesamt erwarten wir daher einen Umsatzanstieg in der KWS Gruppe von bis zu 10 Prozent. Nach der besonders hohen EBIT-Marge von 14,3 Prozent im abgelaufenen Jahr streben wir trotz der Kostensteigerungen für die Produktentwicklungen und den Ausbau der Vertriebs- und Produktionsaktivitäten im laufenden Geschäftsjahr eine Marge von gut 11 Prozent an“.

Der Geschäftsbericht 2011/2012 kann unter www.kws.de/ir abgerufen werden. Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts erfolgt die Veröffentlichung des neuen Nachhaltigkeitsberichts. Dieser ist unter www.kws.de/nachhaltigkeit einsehbar.