KWS Saat AG setzt Wachstumskurs fort

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Text von: redaktion

Das international erfolgreiche Saatzuchtunternehmen hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/2009 (Bilanzstichtag 30.06.) den Umsatz in der Gruppe um knapp 30 Prozent auf 141,8 (110,3) Milllionen gesteigert.

Besonders der Absatz von Getreidesaatgut entwickelte sich erfolgreich. „Als Wachstumstreiber erwies sich einmal mehr das Hybridroggengeschäft von KWS LOCHOW“, konkretisiert Hagen Duenbostel, Finanzvorstand der KWS SAAT AG, die Geschäftsentwicklung.

„Darüber hinaus erzielten auch die Winterrapssorten Umsatzzuwächse.“ Erstmalig werden Verkaufserlöse des neuen Kartoffel-Gemeinschaftsunternehmens VANRIJN–KWSB.V. in die KWS Gruppe mit einbezogen.

Das Saatgutgeschäft der KWS ist durch saisonale Schwankungen geprägt. Während sich die Kosten relativ konstant über das Jahr verteilen, liegt der Umsatzschwerpunkt im dritten Quartal.

Im ersten Halbjahr 2008/2009 verbesserte KWS das Betriebsergebnis (EBIT) um 5,7 Millionen auf -39,9 Millionen Euro. Das Finanzergebnis verringerte sich auf -2,1 Millionen Euro, da der entsprechende Vorjahreswert durch den Veräußerungsgewinn der bisherigen Kartoffelaktivitäten begünstigt war. Das Periodenergebnis lag bei -30,2 Millionen Euro.

Um die führende Marktposition zu stärken, wurde die Zahl der Mitarbeiter von 27.760 auf 3.147 erhöht, davon profitiert auch der Bereich Forschung und Entwicklung am Standort Einbeck. Weiterhin wurden 14,3 Millionen Euro in Sachanlagen investiert, hauptsächlich im Segment Mais.

Der KWS Vorstand hält auf Basis der aktuellen Planungen an seinen Umsatz- und Ertragsprognosen für das ganze Geschäftsjahr 2008/2009 fest. Bei einem Umsatzwachstum von rund 10 Prozent kann das Ergebnis des Vorjahres – trotz gestiegener Kosten – voraussichtlich wieder erreicht werden.