KWS SAAT AG kooperiert mit Bayer CropScience

Text von: redaktion

Die beiden Unternehmen haben einen Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung eines innovativen Systems der Unkrautregulierung in Zuckerrüben für den weltweiten Markt geschlossen.

„Bereits vor elf Jahren haben wir mit der Arbeit an diesem innovativen System begonnen, das in einigen Jahren für die Praxis verfügbar sein wird. Die neue Technologie wird die Wettbewerbsfähigkeit der Zuckerrübe deutlich verbessern und ermöglicht unseren Kunden, den Zuckerrübenanbau zukünftig noch erfolgreicher zu gestalten“, erläuterte Peter Hofmann, Leiter der Sparte Zuckerrübe bei KWS.

„Seit mehr als 40 Jahren trägt Bayer CropScience zu einer zuverlässigen Unkrautbekämpfung im Zuckerrübenanbau bei. Aber seit Jahren ist kein grundsätzlich neuer Wirkstoff zur Unkrautkontrolle bei Zuckerrüben auf den Markt gekommen – anders als bei Kulturen wie Weizen oder Mais. Das neue System ermöglicht es, künftig neue Wirkstoffe auch in Zuckerrüben einzusetzen und wichtige Unkräuter mit geringen Aufwandmengen und wenigen Anwendungen kontrollieren zu können“, sagte Christophe Dumont, der für die Geschäftsstrategien des Unternehmens bei Sojabohne, Mais, Baumwolle, Zuckerrohr, Zuckerrüben sowie das Herbizidportfolio verantwortlich ist.

Das Erbgut der neuen Zuckerrübenpflanzen enthält eine natürliche Veränderung an einem Enzym, das an der Biosynthese von essentiellen Aminosäuren beteiligt ist. Bei der Entwicklung wurden Zuckerrüben mit dieser spontanen Veränderung im Erbgut gezielt ausgewählt und weiter gezüchtet. Dabei handelt es sich nicht um ein gentechnisches Verfahren.