KWS SAAT AG erreicht Wachstumsziele

© KWS Saat AG
Text von: redaktion

Die KWS SAAT AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 das anhaltende Wachstum der vergangenen Jahre untermauert. Der gute Geschäftsverlauf in den beiden größten Bereichen Mais und Zuckerrüben hat die verhaltene Nachfrage nach Getreide mehr als ausgeglichen.

Der Umsatz in der KWS Gruppe verbesserte sich in der Berichtsperiode um rund 3 Prozent auf 586,9 Millionen Euro.

Nachdem der überwiegende Teil der Frühjahrsaussaat abgeschlossen ist, erwartet KWS für das gesamte Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatzanstieg von rund 4 Prozent und ein Betriebsergebnis auf Vorjahreshöhe (77,9 Millionen Euro).

Die Nachfrage nach zertifiziertem Hochleistungssaatgut für Mais nahm aufgrund der guten Sortenleistungen weiter zu. Der Umsatz stieg bis zum 31. März 2010 um gut 6 Prozent auf 317,6 Millionen Euro.

„„Wir sind zuversichtlich, in unseren wichtigsten europäischen Maisabsatzgebieten weitere Marktanteile gewinnen zu können. In Nordamerika werden wir – trotz des erheblichen Wettbewerbsdrucks – unsere Position verteidigen“, erläutert Hagen Duenbostel, Finanzvorstand der KWS SAAT AG, das erfreuliche Maisgeschäft.

Das Segment Zuckerrüben legte im laufenden Jahr ebenfalls um gut 6 Prozent auf 188,1 Millionen Euro zu. Während es sich innerhalb der
EU-27 (des Geltungsbereichs der Europäischen Zuckermarktordnung) stabilisierte, ergaben sich aufgrund hoher Marktpreise für Zucker und einer steigenden Anbaufläche in Osteuropa positive Impulse.

Der Umsatz im Segment Getreide verringerte sich auf 65,0 (79,4) Millionen Euro. Der Bereich Züchtung & Dienstleistungen erreichte einen Umsatz von 16,2 (17,1) Millionen Euro, welcher im Pflanzkartoffelgeschäft und über die landwirtschaftlichen Betriebe erwirtschaftet wurde.

Um die gute Markposition zu sichern und weiter auszubauen, verstärkt KWS in erheblichem Umfang die Forschung und Produktentwicklung. Im Zuge dessen steigt das F&E-Budget gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent. Auch die Investitionen erreichten in den vergangenen neun Monaten mit 42,6 Millionen Euro das Niveau des Vorjahreszeitraums.

Im Zuge dieser Zukunftssicherung und der guten Geschäftsentwicklung wurde die Zahl der Mitarbeiter zum 31. März auf 3.501 weiter erhöht.

Das Betriebsergebnis (EBIT) der KWS Gruppe verbesserte sich auf 118,2 Millionen Euro, es wird jedoch durch weitere Aufwendungen für Forschung & Entwicklung zum Jahresende belastet. Das Finanzergebnis betrug -4,1 (-4,2) Millionen Euro. Nach Ertragsteuern von 32,2 Millionen Euro stieg das Periodenergebnis auf 81,9 Millionen Euro

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet KWS eine Ausweitung des Gruppenumsatzes um rund 4 Prozent. Das Betriebsergebnis soll trotz der erhöhten Aufwendungen für die Produktentwicklungen wieder das Vorjahresniveau von 78 Millionen Euro erreichen.

„Im Segment Mais werden Skaleneffekte aufgrund der erfreulichen Geschäftsausweitung die Rentabilität verbessern. Höhere Stückerlöse für die herbizidtoleranten Zuckerrüben in den USA begünstigen das Ergebnis dieses Segments.

Dagegen wird sich das Ergebnis im Bereich Getreide wegen des verhaltenen margenstarken Hybridroggengeschäfts verringern. Im Bereich Züchtung & Dienstleistungen werden wir noch einen erheblichen Betrag im vierten Quartal für Forschung & Entwicklung aufwenden“, konkretisiert Duenbostel die Ergebnisprognose.

* Die Zahlen in Klammern beziffern den entsprechenden Vorjahreswert