KWS Hauptversammlung

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Text von: redaktion

Die Aktionäre von KWS SAAT haben auf ihrer Hauptversammlung in Einbeck den Beschlussvorschlägen der Verwaltung zu allen Tagesordnungspunkten mit deutlichen Mehrheiten zugestimmt. Die Gewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird bei 0,67 Euro (Vorjahr: 0,64 Euro) je Aktie liegen. Die Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr 2019/2020 wurde unverändert beibehalten.

Der Vorstand erläuterte den anwesenden Aktionären die wirtschaftliche Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres 2018/2019. Die KWS Gruppe erzielte einen Umsatzanstieg von 4,2 Prozent auf 1,11 Milliarde Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um rund 13 Prozent auf 150,0 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie verbesserte sich um rund 4 Prozent auf 3,15 Euro.

Auf Grundlage der positiven Ertragsentwicklung hat die ordentliche Hauptversammlung auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat die Ausschüttung einer höheren Dividende in Höhe von 0,67 (0,64) Euro beschlossen. Damit werden 22,1 (21,1) Millionen Euro an die Aktionäre von KWS SAAT ausgeschüttet. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 21,3 (21,2) Prozent, mit der KWS weiterhin im Rahmen ihrer an der Ertragskraft des Unternehmens ausgerichteten Ausschüttungspolitik einer Dividendenzahlung von 20 bis 25 Prozent des Jahresüberschusses der KWS Gruppe bleibt.

Gesamtprognose für das Geschäftsjahr 2019/2020 bestätigt

Der Vorstand ging in seinen Ausführungen ebenfalls auf die aktuelle Geschäftsentwicklung (erstes Quartal 2019/2020) ein und bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr. Für die KWS Gruppe erwartet der Vorstand weiterhin einen deutlichen Umsatzanstieg zwischen 8 Prozent und 12 Prozent. Hierzu sollen im Wesentlichen die Akquisition des Gemüsesaatgutgeschäfts von Pop Vriend Seeds sowie ein wachsendes Maissaatgutgeschäft beitragen. Die EBIT-Marge wird weiterhin zwischen 11 Prozent und 13 Prozent erwartet.