KWS forscht weiter

Text von: redaktion

Die KWS SAAT AG setzt ihre 2008 begonnenen Forschungsversuche zum Anbauverhalten von herbizidtoleranten Zuckerrüben unter praxisnahen Bedingungen fort.

Am 9. April 2010 wurden die Feldversuche auf einer für die Versuche genehmigten Fläche des KWS Versuchsgutes Wetze ausgesät.

Wie auch im vergangenen Jahr legt KWS in den diesjährigen Versuchen mit gentechnisch veränderten Zuckerrüben den Schwerpunkt auf anbaurelevante Fragestellungen. So werden wieder Untersuchungen zur Entwicklung der Rüben bei unterschiedlichen Pflanzenschutzmaßnahmen und schonender Bodenbearbeitung durchgeführt.

Die KWS SAAT AG geht davon aus, dass herbizidtolerante Zuckerrüben frühestens in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts europäischen Landwirten zur Verfügung gestellt werden können. Denn die Züchtung einer neuen Sorte für die Landwirtschaft dauert etwa zehn bis 15 Jahre.

Forschung und Entwicklung der KWS sind traditionell in Einbeck angesiedelt. Erst im vergangenen Jahr wurde der Standort durch den Umbau eines Speichers in ein Bürogebäude sowie den Neubau von 5000 Quadratmetern Gewächshausfläche im Wert von insgesamt 20 Millionen Euro gestärkt. Dabei entstanden 70 neue Arbeitsplätze für die Region.