KWS bleibt auf Wachstumskurs

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Text von: redaktion

Der Umsatz der KWS-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2008/2009 um knapp 20 Prozent auf 717,2 Millionen Euro. Somit können Investitionen fortgesetzt und Personal aufgestockt werden.

„Die gute Ertragskraft wollen wir nutzen, um das organische Wachstum des Unternehmens zu sichern“, so Philip von dem Bussche, Vorstandssprecher der KWS SAAT AG.

Die Investitionstätigkeit – vor allem in der Forschung und Entwicklung – soll daher im laufenden Geschäftsjahr unvermindert fortgesetzt werden.

Darüber hinaus sei ein weiterer Personalaufbau in Höhe von 6 Prozent geplant.

Das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) legte im Geschäftsjahr 2008/2009 um 11 Prozent auf 77,9 Millionen Euro zu, trotz deutlich erhöhter Aufwendungen in Forschung, Produktion und Vertrieb.

Gleichzeitig wurden die Zahl der Mitarbeiter um gut 10 Prozent auf weltweit 3.215 aufgestockt und die Investitionen mit 61 Millionen Euro verdoppelt.

Die Nachfrage nach dem zertifizierten Hochleistungssaatgut von KWS stieg in allen Bereichen. „Zum zehnten Mal in Folge konnten wir den Maisumsatz steigern, wozu auch der Bioenergiesektor beigetragen hat.

Der gute Zuckerrübenumsatz war besonders durch den großen Erfolg der herbizidtoleranten Roundup Ready® Zuckerrübe in den USA geprägt und unser Hybridroggengeschäft übertraf alle Erwartungen“, erläutert von dem Bussche.

KWS will auch im laufenden Geschäftsjahr 2009/2010, trotz des verhaltenen Getreidegeschäfts bei der Herbstaussaat, das organische Wachstum vor allem im Segment Mais fortsetzen.

„Bei einer Stabilisierung des allgemeinen Währungsumfeldes sollte es möglich sein, den Umsatz der KWS Gruppe leicht auszubauen. Es bleibt allerdings eine Herausforderung, an das äußerst gute Betriebsergebnisniveau anzuknüpfen“, so Finanzvorstand Hagen Duenbostel.

Wie der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas J. Büchting mitteilte, hat der Aufsichtsrat einstimmig den Vorstandsvertrag von Hagen Duenbostel um fünf weitere Jahre verlängert.