KWS baut den Standort Einbeck aus

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Text von: redaktion

Mit Investitionen in die Erweiterung der räumlichen Kapazitäten können auch 70 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die KWS Saat AG erhielt jetzt dazu einen Zuschuss in Höhe von 1,9 Mllionen Euro im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung.

Durch den Umbau eines alten Speichergebäudes wird bis Anfang 2010 ein weiteres Zentrum für Forschung und Entwicklung auf dem Gelände der KWS geschaffen. Zudem entsteht, ebenfalls an der Grimsehlstraße, eine 5.000 Quadratmeter große Gewächshausfläche neu.

Zur Unterstützung ihrer Bauvorhaben werden Fördergelder aus dem Europäischen Fond für Regionalentwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen für das Forschungsgebäude und die Gewächshäuser 20,9 Millionen Euro.

„Wir freuen uns sehr über den Zuschuss zu unseren Baumaßnahmen durch die NBank. Dies ist eine große Unterstützung, um im Bereich Forschung und Züchtung neuer Sorten wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine so zukunftsorientierte Arbeit erfordert hohe Investitionen.“ betont Philip von dem Bussche, Vorstandssprecher der KWS SAAT AG.

Das neue Forschungszentrum leistet in zukünftig einen großen Beitrag zur intensiven Forschungsarbeit: Es bietet Platz für 50 neue Mitarbeiter, die bis Ende 2010 eingestellt werden, bis 2012 sollen weitere 20 folgen.

Im Zuge der Umnutzung des alten Produktionsgebäudes wird auch in eine neue Applikationstechnik für Wirkstoffe bei der Zuckerrübensaatgut-Behandlung investiert. Damit ist es möglich, die Wirkstoffmenge zur Ummantelung des Saatguts deutlich zu verringern.

Vor allem die Region Südniedersachsen profitiert von den neu geschaffenen Dauer­arbeitsplätzen und der Einbindung vieler regionaler Firmen und Dienstleister in die Bauarbeiten auf dem KWS Gelände.