KWS B.V. löst Joint Venture mit Van Rijn

© KWS
Text von: redaktion

Die Partner des Joint Ventures für Kartoffelzüchtung, van Rijn – KWS B.V., haben entschieden, dass KWS zum 1. April 2011 den 50-prozentigen Anteil von van Rijn übernimmt und eine 100-prozentige Tochtergesellschaft als holländisches Unternehmen mit dem Namen KWS POTATO B.V. gründet.

KWS intensiviert damit ihre Aktivitäten in Züchtung, Produktion sowie Vertrieb und Marketing von Pflanzkartoffeln. Van Rijn hingegen konzentriert sich auf sein Kerngeschäft Produktion, Lagerung, Logistik und internationaler Handel mit Speisekartoffeln, Obst und Gemüse.

„Wir werden auch weiterhin vertrauensvoll und offen zusammenarbeiten und sich bietende Synergien zwischen unseren beiden Unternehmen nutzen““, sagte der Geschäftsführer von van Rijn, Aad van der Windt, nach Abschluss der Verhandlungen. Er wird zum 31. März 2011 seine Tätigkeit beenden. Sein Nachfolger wird von KWS ernannt werden.

„Nach drei Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit und dem erfolgreichen Aufbau des Joint Ventures haben wir beschlossen, uns auf unsere jeweiligen Kernkompetenzen zu besinnen. Für KWS ist das die Züchtung, und für van Rijn der Handel“, fügte Peter Hofmann, Leiter der Sparte Zuckerrübe und Kartoffel der KWS, hinzu.

KWS wird eine 100-prozentige Tochtergesellschaft als holländisches Unternehmen mit dem Namen KWS POTATO B.V. gründen und den Sitz der Gesellschaft in den Niederlanden von Poeldijk nach Emmeloord verlegen, wo bereits die Kartoffelzuchtstation von van Rijn – KWS angesiedelt ist.

Die KWS wird ihr globales Netzwerk an Forschungs- und Zuchtstationen, ihre internationale Vertriebsmannschaft sowie ihre engen Verbindungen zu den Landwirten nutzen, um den Bereich Kartoffeln in den nächsten Jahren auszubauen.