Kulinarische Landpartie rund um den Weserstein

© Bildagentur Landpixel
Text von: redaktion

Dieses Kochbuch ist ein Gemeinschaftswerk – und das in vielerlei Hinsicht. Viele Menschen aus der Region haben mit Rezepten und den zahlreichen Geschichten einen Teil beigesteuert.

Küchenmeisterin Katja Weitemeyer brachte die kulinarische, ihr Bruder Christian Mühlhausen als gelernter Journalist die fotografische und journalistische Kompetenz mit ein.

Beide Geschwister verbindet ihre Passion für gutes Essen und regionale Gerichte. Diese Liebe vereinen sie in diesem Kochbuch.

„Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihren Namen büßen müssen, und hier entsteht durch diesen Kuss: deutsch bis zum Meer der Weserfluss.“ Der Geburtsort der Weser ist auch die Heimat von Katja Weitemeyer und Christian Mühlausen.

Die beiden Geschwister haben gemeinsam ein für die Region einmaliges Kochbuch geschrieben. In diesem verbinden sie die Vorzüge der regionalen Küche mit Land und Leute, die mit dieser Küche untrennbar verbunden sind.

In der Edition Limosa erscheint nun ein Kochbuch, das rund um den Weserstein die Küche des südlichen Weserberglandes würdigt.

Heimat, so ist man seitens des Verlages überzeugt, hat auch immer einen kulinarischen Aspekt. Der reicht weit über den typischen Begriff der gutbürgerlichen Küche hinaus und beschränke sich ausschließlich auf historische Rezepte.

In diesem Sinne hat Katja Weitemeyer Rezepte aus der Region gesammelt, geprüft und für gut befunden. Darunter sind ganz traditionelle Alltagsspeisen, aber auch modern interpretierte Gerichte, deren Bestandteile sich aus dem reichen Fundus des regionalen Angebotes zusammensetzen.

Land und Leute

Während sich die Küchenmeisterin vor allem der Rezeptsammlung widmet (160 Rezepte fanden in dem Kochbuch Aufnahme), hat sich ihr Bruder der Beschreibung von Land und Leuten in Text und Bild verschrieben. Er steuerte die wunderschönen Fotos seiner Heimatregion bei und führt den Leser im Geiste aus der Küche in die Region.

So macht Christian Mühlhausen Station im kleinen Heimatmuseum, widmet sich dem Schlachtefest, besucht bäuerliche Betriebe bei der Kartoffelernte oder geht zum Pilze suchen in die umliegenden Wälder.

Nahezu grenzenlos in der Vielfalt, naturbelassen und oft nach traditioneller Art zubereitet, verführen die überlieferten Rezeptideen zum Genießen und Ausprobieren. Das Kochbuch ist für Anfänger wie Profis eine Bereicherung, eignet sich als Geschenk und für das eigene Bücherregal gleichermaßen und beweist:

Liebe geht durch den Magen – auch Heimatliebe.