Kulawick bleibt, Raffington kommt

Text von: redaktion

Robert Kulawick hält der BG Göttingen weiterhin die Treue und Jermain Raffington wechselt zur Saison 2010/11 zum amtierenden EuroChallenge-Sieger. In Göttingen unterschrieb der deutsche Forward einen Einjahresvertrag.

Die Saison 2010/2011 wird bereits die dritte Spielzeit Kulawicks in der südniedersächsischen Universitätsstadt sein.

In seiner ersten Saison feierte er mit der BG den erstmaligen Einzug in die Playoffs. Das zweite Jahr sollte indes noch viel erfolgreicher verlaufen. Am Ende konnte Kulawick zusammen mit seinen Teamkollegen den Titelgewinn in der EuroChallenge bejubeln. Zudem zog man ein weiteres Mal in die Playoffs ein.

An dieser Erfolgsgeschichte möchte „Kulle“ fleißig weiterarbeiten. Ein besonderes Highlight sind für ihn dabei auch die Spiele im Eurocup: „Wir müssen natürlich erst einmal die Auslosung abwarten, aber die Freude im Eurocup zu spielen ist groß. Im letzten Jahr haben wir auf europäischer Ebene ja sehr gute Erfahrungen in der EuroChallenge gemacht. Jetzt hoffen wir natürlich auf interessante Gegner.“

Der 2,05 m große Raffington spielte die vergangenen zwei Spielzeiten beim BBC Bayreuth und schaffte mit dem Pro A-Team den Aufstieg in die Beko Basketball-Bundesliga. Dabei trug Raffington durchschnittlich rund zehn Punkte und 4,6 Rebounds zum Erfolg seines Teams bei.

Die BG Göttingen stellt als erste Beko BBL-Station des Deutschen auch für ihn persönlich eine wichtige Weiterentwicklung dar: „Ich möchte mich sehr gerne weiterentwickeln und denke, dass nun der richtige Zeitpunkt für den Schritt in die erste Bundesliga gekommen ist.“

Er sehe die Verpflichtung bei der BG als großartige Chance und freue sich gerade auch auf die Herausforderungen auf internationaler Ebene, die bei der BG durch die Teilnahme am Eurocup gegeben sind.

„Ich habe zwar in meiner Zeit im Kader der Nationalmannschaft schon internationale Erfahrungen gesammelt, aber so etwas mit einem eingespielten Team zu erleben ist noch einmal was ganz anderes. Was Göttingen in der letzten Saison erreicht hat, ist der Wahnsinn.“