Kreativität, die Geld spart

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Text von: redaktion

Bei der Dialog-Werkstatt am 5. September 2011 entwickelten 50 Unternehmer Ideen für Werbung mit begrenzten Budgets.

Kreative Werbung ist Gold wert, denn sie kann mit kleinem Mitteleinsatz große Wirkung erzielen. Doch wo kommen die Ideen her? Gibt es Methoden und Erfolgsrezepte? Und wenn ja, was sind die Zutaten? Wo liegen die Suchfelder?

Diesen Fragen gingen 50 Unternehmer während der von der WRG initiierten Dialog-Werkstatt im Gasthaus „Letzter Heller“ am 5. September in Hann. Münden nach.

Bereits zum sechsten Mal wurde diese – wie immer ausgebuchte Veranstaltungsreihe – der Dienstleistungsoffensive durchgeführt, diesmal zum Thema „Werbung mit begrenzten Budgets – Neue Wege gehen für mehr Erfolg“.

Die Marketingexpertin Meike Wiarda versorgte die Teilnehmer in ihrem Impulsreferat mit dem notwendigen Hintergrundwissen. Gute Ideen liegen manchmal auf der Straße, betonte sie.

Kreativität, Ideen und Humor können dafür sorgen, dass auch mit sehr kleinem Budget bei den Kunden viel Aufmerksamkeit erreicht werden kann. Aus der Praxis berichteten Meike Lotze-Franke von der Ewald Lotze Zimmerei + Bedachungen aus Hemeln und Tobias Roselieb, Hann. Mündener Garten- und Landschaftsbauexperte.

Im Interview mit WRG-Prokuristin Stefanie Kleine stellte Meike Lotze-Franke die Wichtigkeit dar, immer wieder für die Kunden präsent zu sein. Sie hat dazu gute Erfahrungen mit einem pfiffig gestalteten Messestand in Dachstuhlform gemacht.

Wenig Aufwand sei es auch, Kunden mit Kindern ein Pixibuch mit dem Beruf des Zimmermanns zu schenken. Einfach den Firmenstempel im Buch abgedruckt und schon haben die Eltern beim Vorlesen immer wieder das Firmenlogo vor Augen.

Tobias Roselieb hat gute Erfahrungen mit seinen Flyern gemacht. Für ihn war wichtig, diese gezielt in Wohngebieten mit Gärten zu verteilen. Wenig koste es auch, das Firmenauto auffällig zu lackieren, berichtete der Gartenfachmann.

Alle Unternehmer nutzten anschließend die Möglichkeit, ihre Erkenntnisse aus den Impulsreferaten und Praxisbeispielen intensiv zu diskutieren. Dabei konnten die Teilnehmer wieder ihre individuellen Fragestellungen zur praktischen Umsetzung im eigenen Unternehmen einbringen.

Die Moderatoren der Dialog-Werkstatt, Stefanie Kleine und Detlev Barth, konnten am Schluss die zahlreichen Anregungen zusammenfassen und versichern, dass es auch nach den Herbstferien eine weitere Dialog-Werkstatt geben wird.

Stefanie Kleine nimmt unter (0551) 9995498-2 bereits jetzt Vormerkungen entgegen, um allen Interessierten rechtzeitig eine Einladung zuzusenden.