Kooperation statt Konkurrenz

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Text von: redaktion

Die Qualität von Bildung zu verbessern ist das ist Ziel der Bildungsregion Göttingen. Durch Verabredungen zwischen den Beteiligten soll die Situation für die Jugendlichen und Kinder, aber auch für die an der Weiterbildung Teilnehmenden, verbessert werden.

Damit tun Sie nicht nur Ihrer Region einen Gefallen, sondern dem ganzen Land“, hob im Verlauf einer Bildungskonferenz in den Berufsbildenden Schulen in Einbeck die Bedeutung Kreisgrenzen übergreifender Kooperationen im Bildungswesen hervor.

Bildungsregionen, so Wolf-Dieter Hasenclever, Leiter der Steuerungsgruppe „Einführung und Kommunikation der Eigenverantwortlichen Schule“ im Kultusministerium in einem Vortrag vor 150 Konferenzteilnehmern. Die Verantwortlichen hätten erkannt, dass Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und Kommunen erforderlich seien, um Regionen zu stärken.

Klare Zielsetzung: Alle Menschen müssten darin unterstützt werden, ihre individuell bestmöglichen Bildungsqualifikationen zu erreichen. Nach Angaben von Wolfgang Vogelsaenger, Leiter der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Göttingen, strebt die Bildungsregion Göttingen diese Ziele projektorientiert durch konkrete Verabredungen an. So sollen künftig weiterführende Schulen die Grundschulen über die Entwicklung der Schüler informieren, die sie gerade abgegeben haben. Damit soll die Zusammenarbeit zwischen Primar- und Sekundarbereich gestärkt werden, Zweites Beispiel: Durch Einrichtung eines Arbeitsstabes (Task Force) sollen Institutionen wie Jugendamt, Polizei, Schulen und Integrationsrat regelmäßig zusammenkommen, um die Entwicklung problematischer Jugendlicher zu beraten. Vogelsaenger: „Nicht Konkurrenz ist angesagt, sondern Partizipation und Kooperation. Nicht die Institution ist wichtig, sondern das Kind.“

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