Kooperation bei digitalen Geisteswissenschaften

Text von: redaktion

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften haben für den systematischen Ausbau digitaler Ressourcen und die Entwicklung computergestützter Nutzungsverfahren in den Geisteswissenschaften einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Durch die Vernetzung der beiden Einrichtungen soll die Entwicklung der digitalen Infrastruktur für die Geisteswissenschaften nachhaltig gefördert werden.

„Durch die gemeinsame Konzeption, Beantragung und Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der e-Humanities wird die geisteswissenschaftliche Forschung beider Institutionen einen starken Auftrieb erfahren“, so der Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Günter Stock, bei der Vertragsunterzeichnung mit der Vizepräsidentin der Universität Göttingen, Hiltraud Casper-Hehne, und SUB-Direktor Norbert Lossau.

Die Universität Göttingen und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften wollen künftig nicht nur geisteswissenschaftliche Roh- und Forschungsdaten gemeinsam nutzen, sondern auch die kooperative Entwicklung von Kompetenzen und Diensten im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung und deren Verfügbarkeit in einem dauerhaft bereitgestellten Forschungsarchiv garantieren.

„Die vernetzte geisteswissenschaftliche Forschung wird durch diesen kooperativen Aufbau und Betrieb von virtuellen Forschungsumgebungen in erheblichem Maße profitieren“, betont Lossau die Vorteile der Zusammenarbeit.