Konzepte entwickeln

© Frankfurter Allgemeine Buchverlag
Text von: redaktion

Die Strategische Kommunikation beruht im Grunde nicht auf instrumentellen Fähigkeiten. Sie ist vielmehr eine besondere Art zu denken und zu handeln: es ist der mentale Prozeß der Konzeptionsentwicklung. Jeder Konzeptioner denkt in der Achse „Analyse - Strategie - Umsetzung ”.

Er macht nichts anderes, als die drei Systeme mental zu durchlaufen. Dann triftt er strategische Entscheidungen. Schließlich setzt er die Entscheidungen in operative Handlungen um.

Doch wer Konzepte entwickelt, ist permanent der Gefahr ausgesetzt, (Denk-)Fehler zu begehen. „Falsches” Denken heißt beispielsweise,strategische Entscheidungen zu treffen, bevor man die Analyse abgeschlossen hat; weil man etwa von einer Lieblingsidee nicht ablassen will. Ein anderes Beispiel stellt die Verwechslung von Strategie und Taktik dar. Eine Strategie beruht immer auf einer Problemerkenntnis und zeigt die dafür erforderliche Lösung. Wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll, beschäftigt man sich gerne damit, was man instrumentell tun kann – auch Aktionismus genannt. Die Frage, wozu eine bestimmte Aktivität gut sein soll, bleibt dann jedoch unbeantwortet

Der Ratgeber „Konzepte entwickeln“ von Jürg W. Leipziger ist im Frankfurter Allgemeine Buch Verlag erschienen und für 29,90 Euro im Handel erhältlich.