Konsequenter Klimaschutz in Osterode

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Text von: redaktion

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Heizungsanlage für ihre größte Sportanlage, das Jahnstadion, hat die Stadt Osterode am Harz eine CO2-Reduzierung um 100 Prozent erreicht. Der Umwelt werden somit 61 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr erspart.

Rund 77.000 Euro hat die Stadt in die neue Anlage investiert, das sind ca. 37.000 Euro mehr als ein herkömmliches System gekostet hätte.

Einen Zuschuss von etwa 8.000 Euro erwartet die Stadt vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aufgrund der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Bewusst hat sich Osterode am Harz für die ökologisch nachhaltigste und dabei auch mittel- und langfristig wirtschaftlichste Lösung entschieden.

Eingebaut wurde statt üblicher Systeme eine Holzpelletheizung mit solarer Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

Die Mehrkosten amortisieren sich schnell, weil ca. 40 Prozent der Brennstoffkosten eingespart werden. Die Anschaffung entlastet daher mittel- und längerfristig gesehen außer der Umwelt auch die Stadtkasse deutlich.

„Wir beweisen damit erneut, dass konsequenter Umweltschutz auch für finanziell „klamme“ Kommunen wie uns möglich ist,“ so Bürgermeister Klaus Becker (parteilos).

Becker setzt für seine Stadt gezielt auf die Nutzung umweltfreundlicher Energien.

Erst im November wurde als Projekt öffentlicher und privater Partnerschaft eine Sonnenstromanlage mit einer Gesamtleistung von über 130 kWp fertig gestellt, seit Sommer 2009 verbraucht die Beleuchtung des historischen Rathauses durch Umstellung auf neue Leuchten knapp die Hälfte weniger Strom.

Das Ziel, den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren, wird einmütig vom Stadtrat getragen. So hat er 2009 die Beachtung engagierter Umwelt- und Naturschutzziele ausdrücklich in die strategischen Oberziele der Stadt Osterode am Harz aufgenommen.