Kongress für Sprach- und Stimmheilkunde

Text von: redaktion

Vom 24. bis 26. März 2011 findet an der Universität Göttingen der 77. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Sprach- und Stimmheilkunde statt. Thema ist “Stimme – Sprache – Kognition: von A(uditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung) bis Z(appelphilipp)“

Wie sieht der ideale Musikraum aus, damit auch Kinder mit Hörstörungen eine Chance im Musikunterricht haben? Warum schneiden Kinder im asiatischen Raum besser in Mathematik und anderen naturwissenschaftlichen Fächern ab? Sind Heiserkeit oder das „zarte Kinderstimmchen“ eine Krankheit?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Jahrestagung, zu der sich rund 200 Experten aus ganz Deutschland in Göttingen treffen.

Tagungspräsidentin ist Christiane Kiese-Himmel, Bereich Phoniatrisch/Pädaudiologische Psychologie an der Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universitätsmedizin Göttingen. Sie organisiert das diesjährige Treffen.

Der Kongress beschäftigt sich mit vielen Aspekten von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen bei Kindern im Vorschul- und Schulalter. Neue Erkenntnisse über deren Ursachen sowie die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten stehen dabei im Fokus.

Die Diskussion über diese Themen wird fächerübergreifend geführt. Experten aus den Sprech- und Sprachwissenschaften, Musikwissenschaften, der Logopädie und Pädagogik sind ebenso vertreten wie aus der Medizin und Psychologie.

Zum Auftakt der Jahrestagung stehen am Donnerstag, 24. März 2011, 6 Workshops zu speziellen Fragen aus der alltäglichen Praxis von Lehrern und Logopäden sowie für die Behandlung von Kindern und Erwachsenen auf dem Programm. Angeboten werden Workshops zu Themen wie „Mit Musik gegen ADHS“, „Lärm in Klassenräumen: Was bietet uns die Technik als Lösung?“ oder „Stimmhygiene bei beruflicher Stimmbelastung“.