Kompetenzzentrum für Organtransplantation Südniedersachsen

© umg
Text von: redaktion

Das Nephrologische Zentrum Niedersachsen (NZN) in Hann. Münden und die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben am 3. Februar 2010 einen Vertrag über die Gründung eines neuen “Kompetenzzentrum für Organtransplantation Südniedersachsen“ unterschrieben.

Ziel der Partner ist, im bundesweiten Ranking der Transplantzentren eine führende Position zu erreichen.

„Wir sind mehr als zuversichtlich, dass uns das auch gelingen wird“, sagt Martin Siess, Vorstand Krankenversorgung der UMG.

Gleichzeitig betont er: „Wir werden unseren Patienten viel bieten können: Mit der Versorgung einer großen Anzahl an Patienten gewinnen wir viel Erfahrung und Wissen im Spektrum der angebotenen medizinischen Leistungen.“

Volker Behncke, Geschäftsführer der AWO Gesundheitsdienste gGmbH, der Trägerin des Nephrologischen Zentrums Niedersachsen, sagt:

„Mit dem neuen Kompetenzzentrum für Organtransplantation wollen wir eine lebendige, strategische Zusammenarbeit auf höchstem medizinischem Niveau erreichen.“

Das Konzept des Kompetenzzentrums schließt die Transplantationsvorbereitung einschließlich der Indikationsstellung, die Durchführung der Transplantation und die Nachsorge ein.

Gemeinsam werden die Behandlungsverfahren und angewandten Methoden weiterentwickelt und neue Angebote eingerichtet.

Auch in Forschung und Lehre sowie in der Rotation der Ärzte bei der nephrologischen Fort- und Weiterbildung arbeiten beide Standorte eng zusammen.

„Hier bieten sich echte Win-win-Situationen“, sagt Cornelius Frömmel, Sprecher des Vorstandes der UMG und Vorstand Forschung und Lehre.

In Zukunft wollen beide Partner auch weitere medizinische Versorgungsangebote beider Einrichtungen in enger Abstimmung ausbauen.

In der stationären Palliativmedizin sowie der spezialisierten ambulanten Palliativmedizin arbeiten Universitätsmedizin Göttingen und NZN Hann. Münden bereits erfolgreich zusammen.

NZN und UMG werden zudem gemeinsam prüfen, in welchen sonstigen Feldern wie etwa der Labormedizin, der Krankenhaushygiene und anderen Bereichen eine Zusammenarbeit im Interesse beider Partner sein kann.