Klimaziele erreichen

Text von: redaktion

Vor mehr als 100 Gästen haben die Stadt, die Stadtwerke Göttingen AG und die Georg-August-Universität die Ergebnisse des Projektes “Klimaschutz Göttingen“ präsentiert. Mehr als ein halbes Jahr lang hatten über 60 Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen an Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase in Göttingen gearbeitet.

Als Ergebnis konnten die Beteiligten nun vorstellen, dass, verglichen mit dem Jahr 1990 als Referenzjahr, die Kohlendioxid-Emissionen in der Stadt bis 2020 um knapp 34 Prozent sinken werden. Allerdings sind weitere Anstrengungen nötig, um das von der Bundesregierung formulierte Ziel zu erreichen, die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zu senken.

So könnten in Göttingen beispielsweise Blockheizkraftwerke mit einer Gesamtleistung von fünf Megawatt gebaut werden, um die Emissionen um ein weiteres Prozent zu senken. Gleiches könnte erreicht werden, wenn 5.500 Wohnungen in Göttingen so saniert werden, dass sie dem Niedrigenergiehaus-Standard entsprechen oder wenn drei Windkraftanlagen mit je drei Megawatt Leistung errichtet würden.

Einig sind sich die am Klimaschutz-Konzept Beteiligten, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, wenn sie wirtschaftlich zu rechtfertigen sind.

Dass das möglich ist, zeigt der Blick auf die circa 200 geplanten Maßnahmen der beteiligten Unternehmen und Organisationen. Die dort niedergeschriebenen Planungen ergeben eine Summe von 58.000 Tonnen CO2, die künftig nicht in die Luft entweichen.