Klaviervortrag „Zwei Seiten“

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Text von: redaktion

Die Pianisten Bernd Homann und Peter Müller realisieren am Samstag, 12. Mai 2012, in der Alten Fechthalle der Universität erstmalig die lang gehegte Idee, die beiden gegensätzlichen musikalischen Gestaltungsformen Komposition und Improvisation an einem Konzertabend klingend gegenüber zu stellen und sie gleichzeitig schöpferisch zu verbinden.

Peter Müller stellt Werke der amerikanischen Komponisten Louis Moreau Gottschalk, Scott Joplin, George Gershwin, Art Tatum, Earl Wild und Astor Piazzolla vor – die Grenzen zwischen (Klavier)-Bearbeitung, Improvisation und Komposition sind hier durchaus fließend.

Bernd Homann greift in seinen Jazz-Improvisationen stilistische Einflüsse der oben genannten Komponisten auf (lateinamerikanische Einflüsse, Tango usw.) und fügt noch Anderes hinzu. So entsteht eine sehr individuelle und kreative Mischung.

Peter Müller erzählt aus seiner Studienzeit: „Klavier bleibt Klavier“ pflegte mein Hochschullehrer Prof. Ebert zu sagen, wenn ich mal wieder ein jazziges oder poppiges Werk in den Unterricht mitbrachte, und er ging dann mit großem Ernst an die Arbeit der Interpretation. Ja, und wie vielfältig und anders kann sich dieses Instrument anhören.