Kinski liest Kinski

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Text von: redaktion

Wie der Vater, so der Sohn. Nikolai Kinski liest im Jungen Theater Göttingen aus einem posthum veröffentlichten und viel beachteten Gedichtband seines berühmten Vaters.

Der Gedichtband des für seine Wutausbrüche bekannten Schauspielers Klaus Kinski ist im Sommer 2001 unter dem Titel „Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen“ erschienen und hat in den Medien große Aufmerksamkeit geerntet. Entstanden ist die Verssammlung bereits 1952, wurde zu Lebzeiten aber nie veröffentlicht oder von Kinski vorgetragen. Dies holt sein Sohn Nikolai Kinski nun nach. Göttinger Literatur-Freunde können den Rezitationen am Montag, 21. April, 2008 ab 20 Uhr im Jungen Theater lauschen.

Nikolai Kinski ist Kalifornien englischsprachig aufgewachsen. Seit 2003 lebt er in Berlin und arbeitet als TV- und Kino-Schauspieler. Für seine Rolle als Egon Schiele in „Klimt“ erhielt er 2006 den österreichischen Fernsehpreis „Romy“. In „Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen“ setzt sich der 1991 gestorbene Schauspieler Klaus Kinski in Versform und einer – für ihn üblichen – drastischen Wortwahl mit Gesellschaftstrends und Weltliteratur auseinander. Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Sie sind erhältlich am Infoschalter der Zentralmensa, im Reisebüro Uhlendorff, sowie an der Kasse des Jungen Theaters. Reservierungen sind unter 0551/ 495015 möglich.