Kaiser-Friedrich-Forschungspreis verliehen

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Text von: redaktion

Der mit 15.000 EURO dotierte Preis geht in diesem Jahr an eine Kooperation der Halbleitertechnologiegruppe des Walter Schottky Instituts der TU München und der Siemens AG, Corporate Technology, Power & Sensor Systems, München.

Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wird bundesweit alle zwei Jahre für herausragende und anwendungsnahe Forschung in den Optischen Technologien ausgelobt und im Rahmen des Innovationsforums Photonik in der Kaiserpfalz zu Goslar verliehen.

Organisatoren sind das niedersächsische Kompetenznetz Optische Technologien PhotonicNet und die TU Clausthal.

Stifter des Preises ist der Goslarer Unternehmer Jochen Stöbich, für den die Förderung exzellenter Wissenschaft das Fundament unternehmerischer Entwicklung und erfolgreicher Positionierung am Weltmarkt darstellt.

Die siebenköpfige Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft hatte drei Arbeiten für den Forschungspreis nominiert. Am Ende hat sich die Arbeit der „Münchener“ aufgrund ihres hohen Innovationscharakters, der großen industriellen Bedeutung und des breiten Anwendungsspektrums durchgesetzt.

Die Forscher A. Bachmann und K. Kashani-Shirazi am Walter Schottky Institut haben zusammen mit der Siemens AG die Grundlage für neue kompakte laserbasierte Gassensoren geschaffen.

Mit der weltweit erstmaligen Realisierung einer spektroskopie-tauglichen GaSb-VCSEL Laserdiode im Wellenlängenbereich über 2 μm ist das Tor für eine neue Generation von kompakten und kalibrierfreien Gassensoren aufgestoßen.

Systeme, die in diesem Wellenlängenbereich arbeiten, haben Bedeutung in der industriellen Prozesskontrolle und –steuerung, in der Umweltanalytik (Treibhausgase), Sicherheitstechnik (Branderkennung) und Medizintechnik (erhöhte NO-Konzentration der Ausatemluft bei Asthma).