Jacob-Henle-Medaille für Nierenphysiologen der Moderne

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Text von: redaktion

Die Medizinische Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen verleiht am 30. Januar 2009 die Jacob-Henle-Medaille an Klaus Thurau aus München, einem bedeutenden wissenschaftlichen Nierenexperten und Physiologen.

Ein Brückenschlag zwischen Historie und Moderne. Es ist der Höhepunkt zum Ende des Wintersemesters 2008/2009 an der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität:

Sie verleiht die Jacob-Henle-Medaille für herausragende und medizinisch bedeutende Leistungen an Klaus Thurau. Die Auszeichnung erhält er für seine Verdienste zur Erforschung der Nierenerkrankungen und ihrer pathophysiologischen Grundlagen.

Der Festakt zur Verleihung der Jacob-Henle-Medaille findet statt am Freitag, 30. Januar 2009, um 14.15 Uhr im Hörsaal 542 des Universitätsklinikums Göttingen. Die Laudatio spricht Gerhard Anton Müller, Direktor der Abteilung Nephrologie und Rheumatologie der Universitätsmedizin Göttingen. Im Anschluss daran hält Thurau einen Vortrag zum Thema „Tubuloglomeruläre Rückkopplung – eine Vision von Goormaghtigh“.

Die Jacob Henle-Medaille wird seit 1988 jährlich für herausragende, medizinisch relevante wissenschaftliche Leistungen vergeben. Namensgeber ist der Göttinger Anatom und Physiologe Friedrich Gustav Jacob Henle (1809 bis 1885), der 33 Jahre lang in Göttingen forschte und lehrte. 2009 ist das Jahr, in dem sich der Geburtstag von Jacob Henle zum 200sten Mal jährt.