IT-Gipfel 2016 – Plattform für Vernetzung

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Text von: Annika Scheidemann

Mehr als Bits und Bytes: Der IT-InnovationsCluster Göttingen/Südniedersachsen hat zum zweiten Mal in Folge zum 'IT-Gipfel' geladen und im Zuge dessen viele Teilnehmer gelockt. Im Sartorius College gab es späterhin nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern vor allem Informationen und Gesprächsoptionen.

Als Projekt der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH, bot der InnovationsCluster ein Programm, das klar die Vorsätze dieses Zusammenschlusses unterstrich:

  • Möglichkeiten des Austausches von Wissenschaft und Wirtschaft
  • eine positive Wahrnehmung der Region als attraktiver Arbeitgeber für Fachkräfte der IT-Branche 
  • Kontakte und Netzwerke knüpfen.

Dieses Vorhaben haben ebenso der Vizepräsident der Georg-August-Universität Göttingen Norbert Lossau, Professor für Bibliotheks-und Informationswissenschaften, und Oberbürgermeister der Stadt Göttingen Rolf-Georg Köhler, begrüßt. Mit einem Verweis darauf, wie sie selbst den digitalen Wandel bislang erleben, betonten sie im Weiteren die Wichtigkeit dessen mit der Zeit zu gehen und jene zu fördern, die diesen Wandel weiter unterstützen und voranbringen würden.

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Einen Austausch voranbringen, sollten zudem die Vorträge, die im Anschluss zu unterschiedlichsten Themen gehalten wurden. So sprachen beispielsweise Gerald Jüttner, CIO der KWS Saat SE über den „Einsatz mobiler Technologie für die Optimierung von SAP-Anwendungen bei dem hauseigenen Unternehmen“ oder Johannes Loxen, Geschäftsführer der SerNet GmbH, zu „smart is never safe“ – Compliance bei mobilen Endgeräten. Was zunächst kompliziert klingt, ist jedoch etwas das Jedem im Alltag begegnet. Vom Nutzen von Apps für Landwirte bis hin zu Messengerdiensten wie Whatsapp, Facebook&Co. Damit war ein erster Anstoß geschaffen: Was kann alles automatisiert werden? Inwieweit kann Technik helfen oder auch im Weg stehen? Wie geht man mit der Verwaltung sozialer Netzwerkdaten um? Wer ist rechtlich dafür zuständig? Was ist  im Rahmen der digitalen Entwicklung möglich oder etwaig unmöglich?

Das zukünftig in der Entwicklung auch weiterhin vieles möglich zu sein scheint, bewies unter anderem die Anwesenheit junger Start-Ups wie Youcar-Carsharing in Göttingen, die ebenfalls mit ihrer, bereits umgesetzten, Idee Präsenz vor Ort zeigten. Schlussendlich war es die Mischung aus bereits etablierten Unternehmen und denen, die sich noch zu ebensolchen mausern wollen, welche für angeregte Gespräche, Diskussionen und Austausch sorgte.

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