IT als Produktivitäts-Turbo

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Text von: redaktion

Vor welche Herausforderungen der Zuwachs mobiler Endgeräte Unternehmen stellt, fasst Florian Reinhold von MOD im IT-Tipp der Ausgabe 02/2012 zusammen.

Einer der beherrschenden IT-Megatrends in Unternehmen ist zweifellos Mobile IT. Smartphones, Tablets oder Subnotebooks – die steigende Vielfalt der mobilen Endgeräte gehört heute zu einer flexiblen und modernen Arbeitsplatzausrüstung. Hierbei verändern sich Nutzergewohnheiten zusehends. Im Jahr 2010 besaßen gerade einmal elf Prozent aller Deutschen ein Smartphone, im Jahr 2012 sind es bereits beachtliche 22 Prozent. Zusätzlich bringen immer mehr Mitarbeiter ihre privaten Endgeräte mit an den Arbeitsplatz. In vielen Unternehmen erfolgt dies bewusst, in anderen unbewusst.

In diesem Zusammenhang tauchen auf der Anforderungsliste von IT-Verantwortlichen und Geschäftsführern vermehrt die Themen ‚Bring your own device‘ und ‚Mobile Device Management‘ auf. Wichtige Kernfragen, um eine Integration ohne Komfort- oder Sicherheitsverluste zu gewährleisten, sind:

  • Was leistet die vorhandene Netzwerkarchitektur und Kommunikationsinfrastruktur?
  • Wo und wann werden die Daten benötigt? (lokal, zentral, offline, online, nur zur Arbeitszeit, jederzeit)
  • Welche Software (Daten) wird für welchen Mitarbeiter benötigt?
  • Welche Arbeitsplatzprofile lassen sich definieren und abgrenzen?
  • Welche gesetzlichen Vorgaben, zum Beispiel im Datenschutz, gilt es zu berücksichtigen?
  • Wie werden Unternehmensdaten optimal geschützt?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, benötigen Unternehmen mittlerweile Komplettdienstleister für alle IT-gestützten Unternehmensprozesse, die diese tiefgreifenden Integrationsprojekte professionell abwickeln. Sich verändernde Arbeitswelten und die damit verbundenen Risiken der mobilen Endgeräteeinbindung sind stets im Fokus der Lösungssuche. Komplettdienstleister sind spezialisiert darauf, die Anforderungen an eine moderne und flexible IT-Umgebung von mittelständischen Unternehmen schnell und pragmatisch umzusetzen. Hierbei werden Lösungen im Hard- und Softwarebereich auf den Kunden zugeschnitten und somit echte Mehrwerte für den Kunden geschaffen.

In diesem Prozess sollte die Ermittlung von Anforderungen, die der Arbeitsalltag des jeweiligen Unternehmens an die Desktop-Virtualisierung und an eine ‚Bring your own device‘-Lösung stellt, immer an erster Stelle stehen. Neben infrastrukturellen Herausforderungen spielen Fragen der Daten- und Netzwerksicherheit eine erhebliche Rolle.

Mit dieser Vorgehensweise steigt die Produktivität der Mitarbeiter durch eine vertraute, moderne und flexible IT-Umgebung. Weiterhin kann die IT-Abteilung des Kunden durch eine zentrale Verwaltung aller mobilen Endgeräte entlastet werden. Unternehmenseigene Sicherheitsanforderungen und gesetzliche Vorgaben werden nach den Kundenwünschen umgesetzt. Außerdem wird das Unternehmen für bestehende und potenzielle Mitarbeiter interessanter. Ein wesentlicher faktor, der in Zeiten von Fachkräftemangel immer mehr an Bedeutung gewinnt. Unternehmen, die ein professionelles Mobile-Device-Management bieten und Mitarbeitern die Nutzung ihrer eigenen Endgeräte ermöglichen, verzeichnen im Schnitt eine höhere Arbeitseffizienz.

Zum Autor

Autor Florian Reinhold ist Vertriebsleiter der MOD IT GmbH. Weitere Informationen: www.mod-gruppe.de