IPC und Otto Bock präsentieren gemeinsame Ausstellung

© Otto Bock HealthCare
Text von: redaktion

Mit einer neuen Ausstellung unter dem Titel “Spirit in Motion – Discover What Moves Us“ werden das International Paralympic Committee (IPC) und Otto Bock HealthCare während der Winter-Paralympics in Vancouver die Spiele bereichern.

Die interaktive Ausstellung wird mitten im Zentrum von Whistler präsentiert und steht allen Besuchern offen

Sie zeigt die komplette Bandbreite von der Geschichte der Paralympischen Bewegung, über Informationen zu Sportarten bis zur Medizintechnologie, sie informiert über Hintergrundwissen und bietet zusätzlich Mitmachaktionen z.B. beim Sledge-Eishockey.

Bei den X. Paralympischen Winterspielen in Vancouver kämpfen fast 600 Athleten aus 64 Nationen in Ski Alpin, Skilanglauf, Biathlon, Sledge-Eishockey und Rollstuhl-Curling um Gold, Silber und Bronze.

Die Idee zu einer Erlebnis-Ausstellung abseits der Wettbewerbe und Pisten wurde von den Partnern beim Internationalen Paralympic Day im Sommer 2009 in Berlin geboren.

„Wir haben schon immer den Wunsch gehabt, den vielen Zuschauern der Spiele die Gelegenheit zu geben, sich im Dialog mit dem Thema Behinderung ein wenig bewusster auseinander zu setzen.

Es ist wichtig zu wissen, dass hinter der Leistung eines Sportlers die Rückgewinnung der Mobilität im Alltag steht.

Das IPC hat die Idee nach einem Besuch unseres Science Center Medizintechnik in Berlin sofort positiv aufgenommen“, beschreibt Professor Hans Georg Näder, Inhaber und CEO der Otto Bock HealthCare, die Hintergründe des Engagements.

Eigens für die Ausstellung wird nun in Whistler eine freitragende Halbkugel, der sogenannte Snow-Dome aufgebaut, der auf 120 Quadratmetern vier Themen beinhaltet.

Den Abschluss eines Besuches der Erlebnisausstellung bildet die Paralympic Lounge, die Filmbeiträge zu Sportarten und den vergangenen Paralympischen Spielen bietet.

„Mit diesem Schritt geht auch das IPC neue Wege. Nichts liegt näher, den Paralympischen Gedanken für die Menschen erlebbar zu machen. Spirit in Motion zum Anfassen und Mitmachen“, beschreibt Sir Philip Craven, Präsident des IPC und früher selbst erfolgreicher Behindertensportler, die Position des IPC.

IPC und Otto Bock planen aber bereits über Vancouver 2010 hinaus: Das modulare Ausstellungskonzept kann jederzeit erweitert und schnell aktualisiert werden.

Interessierte Sponsoren und Partner der Paralympischen Bewegung sollen die Ausstellung in Zukunft nutzen können, um für den Behindertensport und das barrierefreie Miteinander werben zu können.

Die Ausstellungsinhalte sind in enger Zusammenarbeit des IPC, Otto Bock und der Agentur ART+COM entstanden, die bereits das Otto Bock Science Center Medizintechnik Berlin betreut.