Internationaler Masterstudiengang startet an PFH

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Text von: redaktion

Am Standort Stade startete am 11. März der internationale Masterstudiengang “Composites“ der Privaten Fachhochschule Göttingen (PFH). 21 Ingenieure aus dem europäischen Ausland, Indien und Deutschland werden nun innerhalb von drei Semestern in Sachen Carbontechnologie ausgebildet.

Mit Einführung des neuen englischsprachigen Masterstudiengangs an der PFH Göttingen gibt es erstmalig in Europa ein Studienprogramm das hilft, den internationalen Mangel an Experten für kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe – kurz CFK – zu beheben.

In den Studiengängen der PFH Göttingen für Verbundwerkstoffe wurden erstmalig 2006 Bachelor- und Masterstudierende immatrikuliert. Seitdem befindet sich die Ingenieurausbildung in Stade im Aufwind. Mit den aktuell neu eingeschriebenen Studenten sind nun 180 Studenten in den Bachelor- und Masterstudiengängen immatrikuliert.

Das deutschsprachige Masterprogramm „Verbundwerkstoffe/Composites“ hat bereits 79 Absolventen hervorgebracht, die nun in verschiedenen Branchen im Zielfeld CFK arbeiten Dazu gehören die Luft- und Raumfahrt sowie der Automobil- als auch der Maschinenbau. Die positive Resonanz auf dieses Programm war maßgeblich dafür verantwortlich, den Masterstudiengang auch für Studieninteressierte aus dem Ausland zu öffnen.

„Gemeinsam mit unserem Kuratoriumspartner Airbus haben wir intensiv daran gearbeitet, das Programm auch international für Ingenieure zugänglich zu machen. Nun werden wir mit der gleichen hohen Qualität wie im bisher national ausgerichteten Masterprogramms Spezialisten für Standorte in Frankreich, Spanien oder England ausbilden. Dies ist für die Hochschule ein wichtiger Schritt in Sachen Internationalisierung“, sagt Bernt R. A. Sierke, Präsident der PFH, über den Ausbau des ingenieurwissenschaftlichen Studienangebotes.