International Ethnographic Film Festival

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Text von: redaktion

Filmschaffende und Filmfreunde können während des vom 12. bis zum 16. Mai in der Paulinerkirche stattfindenden “International Ethnographic Film Festival“ Filme schauen, diskutieren sowie einen Beitrag zur kritischen Aufarbeitung sozialer und kultureller Prozesse leisten.

So wurden dieses Jahr von 144 Einsendungen 22 Filme ausgewählt, die sich an den ersten beiden Festivaltagen um den Student Film Award bewerben, der von einer dreiköpfigen Jury aus international anerkannten Experten am Samstag, dem 15. Mai, vergeben wird.

Im Hauptprogramm sind 34 Produktionen aus der ganzen Welt zu sehen – darunter viele Filme, die in Deutschland Premiere feiern. Neben den geographischen Schwerpunkten Ost-Europa, Afrika, Indien und Lateinamerika, liegt der inhaltliche Fokus dieses Jahr auf „Globalem Wandel und den Auswirkungen von Krisen“ und „Kulturellem Erbe“. Die Filmschaffenden wollen dabei direkte Einblicke in die Lebensverhältnisse der ProtagonistInnen bieten und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich selbst zu repräsentieren.

Die Besucher können sich dieses Jahr zum Beispiel auf den neuesten Film des australischen Filmschaffenden David MacDougall freuen, der mit „Gandhi’s Children“ ein einfühlsames Portrait eines indischen Kinderheims geschaffen hat.

Auch innovative Kollaborationsprojekte, wie „Shooting with Mursi“ haben ihren Platz. Der Ethnologe Ben Young und der Filmemacher Olisarali Olibui – selbst ein Mursi – bieten mit diesem Film einen intimen Einblick in die Kultur der Mursi in Äthiopien, ihren Probleme und den Auswirkungen des Tourismus.

Tageskarten sind für 35 Euro bzw. ermäßigt für 22,75 Euro erhältlich. Wer sich aber nur für bestimmte Filme interessiert, hat dieses Jahr außerdem die Möglichkeit Einzeltickets für die Filmblöcke zu erwerben (7 Euro bzw. 5 Euro ermäßigt). Der Besuch der Aufführungen der studentischen Filme am Mittwoch ist kostenlos.