Intensive Gespräche

©Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Die möglichen Vorteile und Chancen eines Zusammenschlusses der Sparkassen in Göttingen und Hann. Münden sollen näher analysiert werden. Zu diesem Ergebnis sind die Verwaltungsräte der beiden Sparkassen gekommen.

Die Banken- und Sparkassenlandschaft in Deutschland steht unter erheblichem Veränderungsdruck. Digitalisierung, aufsichtsrechtliche Anforderungen und anhaltende Niedrigzinsen zwingen alle Institute, über Anpassungen ihrer Geschäftsmodelle nachzudenken. Dies trifft kleine Sparkassen ganz besonders und erschwert deren Geschäftsmodell. Um im Wettbewerb zu bestehen und diesen aktiv gestalten zu können, ist eine ausreichende Betriebsgröße von entscheidender Bedeutung.

Mit einer Fusion und der Kombination der jeweiligen Stärken wird ein weiteres Wachstum im dann vereinten Geschäftsgebiet der beiden Sparkassen unterstützt. Das trägt zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft bei und sichert die Versorgung der Kunden mit finanzwirtschaftlichen Dienstleistungen. Im Rahmen einer möglichen Fusion soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben, vielmehr ist eine wesentliche Verstärkung der Vertriebsaktivitäten durch das vorhandene Personal vorgesehen.

Die Analyse fügt sich ein in die Überlegungen und Initiativen zur Weiterentwicklung der Sparkassenlandschaft im Landkreis Göttingen. Diese fachliche Expertise kann genutzt werden, um sie für die spezifischen Anforderungen für Göttingen und Hann. Münden zu konkretisieren und zugleich die regionale Perspektive im Blick zu haben.

Die erforderlichen Beschlüsse der Gremien sind in den kommenden Monaten zu fassen. Ziel ist es, über eine Fusion – rückwirkend zum 1. Januar 2020 – im ersten Halbjahr 2020 zu entscheiden.