Innovationspreisträger im Werra-Meißner-Kreis

© WFG Werra-Meißner
Text von: Redaktion

Die Sieger des bereits zum vierten Mal ausgeschriebenen Innovationspreises stehen fest. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH (WFG) ehrte damit in der letzten Woche die Leistungen der heimischen Betriebe.

Der Wettbewerb selbst ist untergliedert in drei Kategorien: Produkte & Verfahren, Dienste & Strategien sowie Junge Unternehmen. In der Riege der 35 Bewerber befinden sich ganz unterschiedliche Unternehmen. So konkurrieren Betriebe mit einer Mitarbeiterzahl von einem Mitarbeiter mit großen Unternehmen mit mehr als 330 Angestellten und einem jährlichen Umsatz über 27 Millionen Euro.

Dabei ist es der WFG wieder gelungen, eine unabhängige Jury mit vielfältigen Kompetenzen zu bilden. Ihr gehörten beispielsweise Rolf-Dieter Postlep (Präsident der Uni Kassel) und Stefan Körzell (Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen) an.

Der Innovationsgrad und die wirtschaftliche Bedeutung der Neuheit waren die Hauptkriterien, nach denen die Jury die Bewertung vorgenommen hat. Aspekte wie die Sicherung von Arbeitsplätzen, die Vermarktung der Region über die Kreisgrenzen hinaus sowie Sozial- und Umweltverträglichkeit wurden ergänzend als Kriterien herangezogen.

Sieger in der Kategorie Produkte & Verfahren wurde die Firma Werkmeister GmbH & Co KG. Das Unternehmen wurde für die Entwicklung eines neuen Verbandsmaterials zur Herstellung einer Spezial-Einweg-Bandage für die Versorgung von Wunden nach einer Herzkathederoperation ausgezeichnet.

Stiebel Eltron GmbH aus Eschwege wiederum wurde zum Sieger der Kategorie Dienste & Strategien gekürt. Mit einem vorbildlichen Ausbildungskonzept fördert und etabliert das Unternehmen bereits bei den jüngsten Mitarbeitern, den Auszubildenden, sein eigenes Innovationspotential und legt damit wichtige Grundsteine für seine Zukunft.

In der Kategorie Junge Unternehmen siegte letztlich der Witzenhäuser Betrieb Pool World oHG. Das Unternehmen vertreibt Swimmingpools über das Internet an Endkunden. 2006 wurde das Unternehmen gegründet und konnte innerhalb von zwei Jahren einen Umsatz von rund 300.000 Euro vorweisen. Innerhalb nur einen Jahres erhöhte sich der Umsatz dann noch einmal um ganze 800 Prozent auf rund 2,4 Millionen Euro.

Mit Sigmund Jähn, der 1978 als erster Deutscher im Weltraum war, konnte die WFG einen spannenden und interessanten Redner die Preisverleihung gewinnen. Jähn berichtete in seinem Vortrag über „Deutsche Beiträge zur bemannten Raumfahrt“.