Inklusion unternehmerisch gestalten

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Text von: redaktion

Das 4. Social Entrepreneurship Meetup ging am 11. April der Frage nach, wie Inklusion unternehmerisch gestaltet werden kann.

Wie kann Inklusion unternehmerisch gestaltet werden? Dieser Frage widmete sich das 4. Social Entrepreneurship Meetup, das am Donnerstag, den 11. April, im Dots (Barfüßerstraße 12-13, Göttingen) stattfand. Dort stellte die göttinger müsli company in einem Impulsvortrag ihren Ansatz des inklusiven und nachhaltigen Wirtschaftens vor.

Das Social Entrepreneurship Meetup Göttingen bietet SozialunternehmerInnen und allen Interessierten regelmäßig einen Ort zum Austauschen und Netzwerken sowie die Gelegenheit, eigene sozial-unternehmerische Ideen anzustoßen. Veranstaltet wird das Meetup vom SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC), social-startups.de und Startup Göttingen.

Soziale Ziele mit unternehmerischen Konzepten erreichen: Das ist der Grundgedanke des sozialen Unternehmertums. Anstelle der schnellen Gewinnmaximierung stehen der soziale Zweck und der gesellschaftliche Nutzen der unternehmerischen Tätigkeit im Vordergrund. Eines dieser sozialen Ziele ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt. Denn noch immer werden gehandicapte Menschen seltener eingestellt.

Die Göttinger my.worX gGmbH hingegen bietet Menschen mit psychischen Erkrankungen eine dauerhafte Beschäftigung sowie eine individuelle berufliche Bildung und Orientierung. Eine Abteilung des Unternehmens ist die göttinger müsli company – eine Müsli-Manufaktur, die aus hochwertigen Bio-Zutaten von Hand Müslis, Riegel und Snacks zubereitet. Aus rund 80 biologischen Zutaten können Müsli-Liebhaber ihr ganz persönliches Lieblingsmüsli kreieren. Zudem stehen 27 fertige Müslimischungen, mehr als ein Dutzend Riegel und drei Nussmischungen zur Auswahl. Alles regional verarbeitet in der gemeinnützigen Werkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung.

Wie die göttinger müsli company moderne Arbeitsplätze für chronisch kranke Menschen mit gesunden Müslikreationen verbindet, erfuhren Interessierte beim 4. Social Entrepreneurship Meetup. Nach dem Kurzvortrag bestand wie immer die Möglichkeit, sich auszutauschen und über soziales und nachhaltiges Unternehmertum zu diskutieren.