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Text von: Lea van der Pütten

Der 19-jährige Can Rahman absolviert zurzeit sein zweites Lehrjahr zum Industriemechaniker bei KWS. Im faktorAzubi-Interview gibt er uns einen Einblick in seine Ausbildung.

Beschreibe deine Ausbildung in drei Worten.

Lehrreich, Abwechslung, spaßig.

Warum hast du dich für diese Ausbildung bei der KWS entschieden?

Auf der Suche nach einer passenden Ausbildung im Metallhandwerk bin ich durch einen Bekannten auf die KWS SAAT aufmerksam geworden. Also habe ich mich informiert und gesehen, dass dort auch Industriemechaniker ausgebildet werden. Nachdem ich mich über das Unternehmen informiert und einen sehr guten Eindruck hatte, fiel mir die Entscheidung sehr leicht, dass ich ein Teil des Teams werden möchte.

Was begeistert dich an deiner Ausbildung?

An meiner Ausbildung begeistert mich, dass ich nicht nur das Verständnis für das Bearbeiten von einfachen Werkstücken bekomme, sondern auch das Verständnis für komplexe Systeme und Maschinen. Ich kann Projekte von der ersten Entwurfsskizze, bis zur Fertigung der Baugruppe mit verschiedenen Maschinen und Handwerkzeugen und dem Einbau der Baugruppe begleiten. So habe ich am Ende meiner Arbeit ein fertiges Ergebnis, das zum Einsatz kommt.

Was macht deine Ausbildung besonders?

Ein Punkt, welcher die Ausbildung bei KWS besonders macht, ist die große und gut ausgestattete Ausbildungswerkstatt. Hier wird es uns ermöglicht, unsere Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Metallbearbeitung zu erlernen oder auch zu erweitern. Außerdem lernen wir das Unternehmen und die zahlreichen Produkte, welche hier am Standort bzw. weltweit entwickelt werden, kennen.

Was sollte man deiner Meinung nach für diese Ausbildung mitbringen ?

Ich fand es hilfreich, schon etwas Vorkenntnisse zu haben, sei es in Form von Praktika oder einfach das Schrauben am Motorrad oder Auto in der Freizeit. Das ist aber kein Muss. Du solltest offen für Neues und wissbegierig sein. Teamfähigkeit spielt auch eine sehr große Rolle, da du oft mit deinen Mit-Azubis oder Kollegen zusammenarbeitest, um eine Aufgabe zu bewältigen oder ein Problem zu lösen.

Was kannst/willst du später mit deiner Ausbildung machen? Wie soll es für dich weitergehen?

Nach der Ausbildung stehen mir eigentlich alle Türen offen. Ich kann als Facharbeiter weiterarbeiten, die Laufbahn eines Meisters einschlagen oder die Technikerschule besuchen. Da ich lieber praktische Arbeiten ausführe, um am Ende ein fertiges Ergebnis zu haben und nicht so gerne am Schreibtisch sitze, möchte ich nach der Ausbildung für die KWS als Facharbeiter arbeiten und mit meinem erlangten Wissen und Fähigkeiten das Team der Werkstatt weiterhin unterstützen.

Welchen Tipp hast du für junge Menschen, die sich für deine Ausbildung interessieren?

Da die Ausbildung sehr umfangreich ist und ein weites Wissensspektrum über unterschiedliche Themen benötigt wird, ist es sehr wichtig, einen geeigneten Ausbildungsbetrieb zu wählen, der einem auch das nötige Wissen sorgfältig beibringt. Was ich jedem ans Herz legen kann: Sei immer offen und aufnahmebereit für neue Dinge oder Denkweisen. Und es ist wichtig, Zusammenhänge zu erkennen. So kann das Wissen aus unterschiedlichen Themengebieten kombiniert werden, um gute Arbeit zu verrichten.