In schwierigem Umfeld weiter gewachsen

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Text von: redaktion

“Unser auf Kundennähe, Solidität und Nachhaltigkeit beruhendes Geschäftsmodell hat sich auch 2011 ausgezahlt.“ Dieses zufriedene Fazit zog Ulf Hasse, Regionaldirektor der VGH Versicherungen in Göttingen, am Mittwoch, dem 18. Juli 2012.

Trotz eines herausfordernden ökonomischen und demografischen Marktumfeldes gelang es der VGH im vergangenen Jahr, die Beitragseinnahmen im südlichen Niedersachsen um 0,7 Prozent auf 101,2 Mio. Euro zu steigern.

Die Zahl der Versicherungsverträge im Bestand der Regionaldirektion erhöhte sich auf rund 344.000 Verträge (+ 1,5 %).

Als besonders erfreulich bezeichnete Hasse die Entwicklung im Kraftfahrtgeschäft: „Obwohl sich der sehr schwierige Kfz-Markt seit Jahren durch einen harten Wettbewerb auszeichnet, konnte sich die VGH gut behaupten. Es ist uns 2011 gelungen, die Zahl der versicherten Kraftfahrzeuge in Südniedersachsen um 1,4 Prozent auf 57.200 zu erhöhen und unsere Position als regionaler Marktführer weiter zu festigen.“

Mit insgesamt 190 Mitarbeitern in der Regionaldirektion, in den VGH-Vertretungen des Geschäftsgebietes und in den Versicherungsabteilungen der Sparkassen als zweitem Vertriebspartner bleibt die VGH ein wichtiger Wirtschaftsfaktor vor Ort. An ihre Kunden in den Landkreisen Osterode, Northeim und Göttingen zahlte die VGH aus ablaufenden Lebensversicherungen im Jahr 2011 rund 26,8 Mio. Euro aus (Vorjahr: 20,5 Mio.).

Im Kompositbereich – den Schaden- und Unfallversicherungen – blieb das Geschäftsgebiet im Gegensatz zu den Vorjahren von Großschäden verschont.

Im laufenden Jahr ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen – insbesondere verursacht durch Kfz- und sogenannte Elementarschäden aus extremen Wetterereignissen.

Der überwiegende Teil der Schadenszahlungen des öffentlich-rechtlichen Versicherers fließt traditionell in die Region zurück, da dieses Geld vor allem dem heimischen Handwerk, Handels- und Dienstleistungsbetrieben zugute kommt.

Nachhaltige Investitionen in Standort

Als klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Göttingen wertete Ulf Hasse bedeutende Investitionen in die Regionaldirektion Göttingen.

Unter anderem wurden in den Jahren 2011/2012 sowohl der Kundenservice als auch die Bürobereiche an der Berliner Straße umfassend modernisiert. Als Ökoprofit-Mitgliedsunternehmen der ersten Stunde installierte die VGH außerdem eine Photovoltaikanlage.

Unter maximaler Ausnutzung der verfügbaren Dachflächen kann sie nun mindestens 55 Prozent des eigenen Strombedarfs produzieren und spart jährlich 21 Tonnen Kohlendioxid ein.

Die Gesamtkosten dieser zukunftsweisenden Maßnahmen beliefen sich auf rund 200.000 Euro.

Elementar wichtig: Absicherung gegen Starkregen & Co.

„Klimaexperten sind sich einig, dass das Risiko extremer Wetterereignisse weiter wächst – auch vor der eigenen Haustür. Aus diesem Grund wird die Absicherung gegen so genannte Elementargefahren immer wichtiger“, erläuterte Ulf Hasse, warum sich die VGH im Jahr 2012 an einer Informationskampagne des Landes und der kommunalen Spitzenverbände mit der deutschen Versicherungswirtschaft beteiligt.

Für die Bürger heißt das: so weit wie möglich privat vorsorgen. Denn entgegen landläufiger Meinung ist der Schadenersatz bei Naturkatastrophen keine staatliche Leistung.

Eine normale Wohngebäude- und eine Hausratversicherung reichen nicht aus, um sich vor finanziellen Belastungen durch Elementargefahren zu schützen.

In Niedersachsen hat sich neben Sturm insbesondere lokaler und regionaler Starkregen zu einer gravierenden Schadenursache entwickelt. Als einer der ersten Versicherer schloss die VGH deshalb Überschwemmungsschäden durch Starkregen und Rückstau in die Grunddeckung von Wohngebäude- und Hausratversicherungen ein.

Gesellschaftliches Engagement

Auch 2011/12 engagiert sich die VGH in zahlreichen regionalen Projekten für das Gemeinwohl.

So ist der Versicherer Mitinitiator der ersten Ökoprofit-Runde, die mit Erfolg abgeschlossen wurde. Darüber hinaus unterstützt er vielfältige Projekte im Sport- und Kulturbereich.

Als aktuelle Beispiele nannte Regionaldirektor Hasse den VGH Fairness-Cup und den 2012 erstmals durchgeführten VGH Girls-Cup für den weiblichen Fußballnachwuchs, das traditionelle Burgturnier und den VGH-Cup für junge Reittalente mit Finale am 30. September in Nörten-Hardenberg.

Kulturförderung findet vor allem durch die VGH-Stiftung statt, die durch die Regionaldirektion vor Ort repräsentiert wird. Hasse: „Äußerst erfreulich ist, dass in diesem Jahr gleich fünf Bibliotheken am Julius-Club teilnehmen. Insgesamt haben sich mehr als 400 Elf- bis Vierzehnjährige zu unserem beliebten Lese- und Schreibförderprojekt angemeldet.“