In häuslichen Paralleluniversen

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Text von: redaktion

Am Samstag, dem 15. Mai, feiert die letzte größere Produktion des Spielzeitprojekts “Stadt in Zukunft“ Premiere im Deutschen Theater. In Kooperation mit dem freien Theater M 21 zeigt das Deutsche Theater “Zuhause“ von Ingrid Lausund.

Ein Spaziergang verbindet fünf Episoden über Zeitgenossen und ihre Einrichtungsversuche aus Lausunds Erzählband „Bin nebenan“ miteinander, inszeniert an fünf verschiedenen Orten.

Gezeigt werden tragikomische Geschichten über skurrile, vereinsamte und verunsicherte Menschen, die in ihren häuslichen Paralleluniversen Überlebenskämpfe mit sich und ihrer unmittelbaren Umgebung ausfechten. Da ist der junge Mann, der im Heim aufwuchs und ein sehr spezielles Verhältnis zur Vorratshaltung hat. Oder der Individualist, der sich als Zielgruppe erkennt und sodann nach originellen Auswegen sucht – um zu erleben, dass eben dies ihn als Prototyp einer Zielgruppe ausweist.

Die Inszenierung von Joachim vom Burchard zeigt Pointen am Rande des Nervenzusammenbruchs und Nachdenkliches zwischen Messer und Gabel. Die Vorstellung startet um 19.30 Uhr an der mobilen Bühne am Goethe-Institut in der Merkelstraße.

Weitere Vorstellungen sind am 16., 21., 22. und 25. Mai sowie am 1., 2. und 13. Juni im Deutschen Theater zu sehen.