In die erfolgreichste Saison getanzt

Text von: redaktion

Das A-Team der Kooperation vom ASC Göttingen, der Tanzschule Krebs und des TSC Schwarz Gold im ASC 1846 erreichte neben der Deutschen Meisterschaft in allen fünf Turnieren der 1. Bundesliga den 4. Platz. Damit ist die Saison 2011 die bislang erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte.

Insgesamt holte das Team neben den zahlreichen Vieren auch sieben Dreien in den Wertungen.

„Wir haben unser Ziel erreicht und uns erfolgreich im Mittelfeld der 1. Bundesliga etabliert – mit Abstand zu Platz 5 und klarer Orientierung nach oben!“, zieht Cheftrainer Markus Zimmermann das Fazit.

„Dass wir mehrere Dreien erkämpfen konnten, ist ein großer Schritt nach vorn. Aber leider ist es in einer Sportart, die von subjektiven Eindrücken geprägt ist, sehr schwer, bestehende Traditionen aufzubrechen“, so Zimmermann weiter.

Die Göttinger setzten auf ein gefühlvolles Thema und haben mit ihrer Interpretation von „Romeo & Julia“ viel erreicht. „Damit hätten wir auch auf die Nase fallen können, da wir mit dem Vertanzen einer Geschichte in der Liga allein sind“, gibt Manager Christian Schröder zu bedenken.

Doch die Zeit von „Romeo & Julia“ ist nun vorbei, denn bei der Deutschen Meisterschaft im November 2011 werden die Göttinger mit einer neuen Choreografie aufwarten.

„Die wird natürlich traditionell erst bei unserer Präsentation kurz vorher bekannt gegeben“, so Teamsprecher Kai-Arne Feldhusen.

Über den Sommer wird weiter trainiert, mit gleichem Pensum wie während der Saison. „Die Zeit bis zur DM werden wir nutzen, um die tänzerische Leistung aller zu verbessern. Es stehen mehrere Einzelturniere auf dem Plan, wie das Blaue Band der Spree an Ostern in Berlin, wo viele von unseren Paaren starten werden.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder nach Blackpool, England, fahren und uns als Formation auf internationalem Parkett präsentieren“, erläutert Zimmermann den Plan für seine Mannschaft. Außerdem stehen einige Show-Auftritte an. Und natürlich die Erarbeitung der neuen Choreografie.

„Doch erst einmal heißt es ausruhen! Die Tänzer haben während der Saison viel Kraft eingesetzt, sowohl körperlich als auch mental. Diese Spannung muss sich nun lösen, damit wir frisch und motiviert weiter arbeiten können, um im November anzugreifen“, erklärt Schröder die Pause von drei Wochen.