In Bewegung Stille leben

Text von: redaktion

Die Ausstellung der Künstlerin Birte Körbel '...in Bewegung Stille leben' wird vom 19. Februar bis zum 21. März virtuell in der Torhaus-Galerie zu sehen sein.

Die Hoffnung, dass die erste Ausstellung aus dem Programm der Torhaus-Galerie am Stadtfriedhof in diesem Jahr vor Publikum gezeigt werden kann, hat sich leider zerschlagen. Das öffentliche kulturelle Leben ist weiterhin eingeschränkt, und die Folge ist eine Absage aller Programmpunkte im ersten Quartal.

Erfreulich dagegen ist, dass die Arbeiten der Künstlerin Birte Körbel zumindest online zu sehen sind. Schon rechtzeitig hatte sich die in Güntersen lebende und arbeitende Malerin und Steinbildhauerin damit vertraut gemacht, dass eine reale Ausstellung in der Torhaus-Galerie wohl nicht möglich sein wird und deshalb eine virtuelle Präsentation vorbereitet. Die ausgebildete Kunstlehrerin und freischaffende Künstlerin gibt auf diese Weise einen Überblick über ihr Schaffen.

Ursprünglich stand die Malerei im Mittelpunkt ihrer Arbeit, später aber hat Birte Körbel die Steinbildhauerei für sich entdeckt. Thüster Kalkstein, Carrara Marmor und Feldsteine sind ihre bevorzugten Materialien. Die Künstlerin bearbeitet sie per Hand rundherum mit Spezialwerkzeugen, bis sich die von ihr gewünschte Form herausbildet. Für sie ist jeder Stein eine neue Herausforderung.

In der Malerei überwiegt bei ihr die Mischtechnik unter Verwendung von Aquarell, Acryl, Pastell, Guache und Spachtelmasse. Die gemalten Kunstwerke der Birte Körbel laden ein zum Nachdenken, zum Verweilen und zum Träumen.

Die Ausstellung ‚…in Bewegung Stille leben‘ wird wie geplant am Freitag, 19. Februar, zu gewohnter Stunde um 17 Uhr freigeschaltet werden.